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Sicherheit für PC und Mac:So machen Sie Ihren Computer sicher

Laptop

Laptops und PCs können leicht Opfer von Angriffen werden. Doch es gibt Gegenstrategien.

(Foto: Silas Stein/dpa)

Welchen Schutz man wirklich braucht, vom Passwortmanager bis zum guten alten Anti-Virus-Programm.

Es kling wie Panikmache, doch es ist trauriger Computer-Alltag: Sobald ein PC oder Mac mit anderen Systemen kommuniziert, haben es Kriminelle darauf abgesehen. Dabei ist es in aller Regel nicht so, dass ein Opfer gezielt herausgepickt wird. In den meisten Fällen laufen die Angriffe vielmehr automatisiert ab. Sie sind breit gestreut und versuchen all jene zu erwischen, die ihren Computer nicht oder nicht genug abgesichert haben.

Wählerisch sind sie dabei nicht: Die Kriminellen nehmen alles an Daten oder Geld, das sie finden können. Die gute Nachricht: Man kann sich schützen. Die schlechte: Bei der Vielzahl der Gegenmaßnahmen ist vielen nicht recht klar, welches Produkt gegen welche Bedrohung hilft. Denn auch ein Zuviel an Sicherheit kann dabei ebenso negativ sein wie zu wenig. Mit jeder Sicherheitskomponente kommt schließlich etwas Unbequemlichkeit mit in den Alltag.

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Ziel sollte es daher sein, eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit zu finden, die den Arbeitsalltag nicht erschwert, aber gegen möglichst viele Bedrohungen hilft.

Angreifer infizieren renommierte Webseiten mit Schadsoftware

Ohne Anti-Virus geht es nicht. Sobald ein Rechner mit anderen Computern kommuniziert, sei es nur per CD oder USB-Stick, besteht die Gefahr einer Infektion. Kriminelle setzen in der Regel auf Masse statt Klasse.

Schadsoftware, die etwa Passwörter klaut oder einen Computer als Spamschleuder missbraucht, kann sich jeder per Baukastenprinzip ohne Programmierwissen und für wenig Geld zusammenklicken. Das hat dazu geführt, dass jeden Tag Hunderttausende neue bösartige Programme entstehen. Auch für Erpresser-Software, die seit Ende 2015 verstärkt auftritt, muss man längst kein versierter Hacker mehr sein.

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Dagegen hilft auch nicht, keine Daten aus dem Internet herunterzuladen oder nur auf vertrauenswürdigen Seiten zu surfen. Immer wieder schaffen es Angreifer, eigentlich legitime Seiten oder deren Werbeanbieter zu knacken, um Schadsoftware zu vertreiben. Die Infektionen selbst geschehen teilweise automatisch durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken.

Obwohl sie nicht jeden Bedrohung abwehren können, sind Anti-Viren-Programme noch immer die wichtigste Hürde für Angreifer. Aber nur, wer ein modernes Programm mit aktuellen Datenbanken nutzt, hat auch gute Chancen, eine Infektion abzuwehren. Veraltete Software, die womöglich gar keine Aktualisierungen mehr erhält, ist so gut wie nutzlos.