Handy-Überblick – Blackberry Bold 9900

Auch der Blackberry-Hersteller RIM hat schon bessere Tage erlebt. Der Marktanteil des einstigen Premium-Herstellers sinkt, zudem hat das kanadische Unternehmen ein Imageproblem. Jetzt will man gegensteuern, neue Blackberrys sollen ohne die typische Tastatur auf den Markt kommen.

Das Blackberry Bold 9900 hat noch eine Tastatur. Und sicher gibt es noch immer Menschen, die lieber Tasten als gehärtetes Glas drücken. Für die ist das Bold 9900 eine Alternative. Der Bildschirm ist mit einer Diagonalen von 7,1 Zentimetern logischerweise kleiner als bei der Konkurrenz und der 1,2-Gigahertz-Prozessor bringt auch nicht die Leistung, die man von anderen Geräten gewohnt ist. Dafür hat das Gerät einen NFC-Chip verbaut und kann HD-Videos mit 720p aufzeichen. Das Betriebssystem Blackberry 7 ist zudem bei Geschäftsleuten beliebt, weil es Funktionen anbietet, die es anderswo nicht gibt. So lassen sich eingehende Tweets, Facebook-Nachrichten und E-Mails einer beruflichen oder privaten Kategorie zuordnen. Im Netz ist das Blackberry bei seriösen Anbietern ab circa 400 Euro zu haben.

Bild: Blackberry 5. Juli 2012, 10:402012-07-05 10:40:47 © Süddeutsche.de/pauk/mri/bavo