Elektronische Lesegeräte:Preiswerte Geräte

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Doch obwohl alle Hersteller und Händler ihre Geräte als E-Book-Reader bezeichnen, unterscheiden sie sich in einem Punkt fundamental, nämlich beim Bildschirm. Während das preiswerte Gerät von Weltbild beziehungsweise Hugendubel ein LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung ähnlich wie bei einem Laptop besitzt, verfügen die anderen Reader etwa von Sony oder iRiver über Bildschirme mit sogenannter elektronischer Tinte.

Darauf sind die Inhalte nicht nur selbst im Sonnenschein perfekt und auch auf Dauer ermüdungsfrei zu lesen, der Bildschirm verbraucht auch wenig Strom. Einzig das Umblättern der Seiten belastet den eingebauten Akku geringfügig, die Geräte halten deshalb zwischen 10 000 und 20 000 Seitenwechsel durch. Selbst in einem mehrwöchigen Urlaub muss man sich also keine Gedanken ums Aufladen machen. Geräte mit LCD-Anzeige müssen dagegen schon nach acht Stunden wieder an die Steckdose.

Neben den Bildschirmvarianten ist ein weiteres Gerätemerkmal wichtig: Abgesehen von den beiden Amazon-Lesegeräten, dem Kindle 4 für 99 Euro und dem Kindle Keyboard 3G für 159 Euro, können alle anderen Reader E-Books im ePub-Format anzeigen. In diesem offenen Format werden in Deutschland die meisten elektronischen Bücher angeboten.

So kann man auf einem bei Libri.de erworbenen Sony-Lesegerät die Bücher selbst bei Thalia.de, Hugendubel.de oder woanders kaufen, beim iRiver-Gerät gibt es die Möglichkeiten, den eigenen Buchhändler am elektronischen Geschäft teilhaben zu lassen. Der Markt für eBücher bietet weit über 100 000 deutschsprachige Titel, darunter regelmäßig etwa 80 Prozent der Spiegel-Bestseller.

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