My Bodyguards

Auch bei My Bodyguards begleiten sich Freunde auf welchem Weg auch immer. Der vertraute Kontakt sieht den Standort, man kann über die App chatten oder per Knopfdruck Anruf oder Hilferuf starten. Die App-Betreiber geben den Standort im Notfall an den Begleiter weiter. Anlass für die Entwicklung waren in diesem Fall tatsächlich reale Straftaten: Der Freiburger Unternehmer Clemens Wichmann wollte nach mehreren Gewaltverbrechen in seiner Heimatstadt, etwa dem Sexualmord an der Studentin Maria L., mit der App einen Beitrag für ein besseres Sicherheitsgefühl leisten. Eine besonders praktische Funktion von My Bodyguards ist, dass ihre Nutzer per Spracherkennung Hilfe rufen können - falls die Zeit zu knapp ist, das Handy zu entsperren, oder man dazu physisch nicht in der Lage ist. Nutzer sollten vorab ein persönliches Hilfe-Wort auswählen und einsprechen. Wird es im Notfall ausgerufen, schickt die App den Notruf mit genauem Standort per E-Mail an den Notfallkontakt. Ein Tutorial in der App erklärt, wie man diese Funktion einrichtet. (kostenlos, für Android und iOS)

Bild: My Bodyguards 12. Dezember 2018, 10:482018-12-12 10:48:21 © SZ.de/mri