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Computerspiel "XCOM: Enemy Within":Remix mit Außerirdischen

XCOM: Enemy Within

Über die neuen Features von "XCOM: Enemy Within" sind auch die Aliens erstaunt.

(Foto: 2KGames)

Da schauen die Aliens dumm aus der Wäsche: In "XCOM: Enemy Within" rüsten die Menschen auf - falls sie sich das überhaupt leisten können. Aber lohnt sich die Erweiterung zum Strategiespiel aus dem vergangenen Jahr? Fünf Fragen: "XCOM: Enemy Within" im Screenshot.

Angespielt, nicht durchgespielt: Unsere Games-Kurzkritik "Screenshot" beantwortet die wichtigsten Fragen zu den neuesten Computer- und Videospielen auf allen gängigen Plattformen. Und gibt so einen ersten Eindruck, worauf Sie sich bei einem neuen Spiel freuen können - und warum Sie lieber noch skeptisch sein sollten.

Worum geht es in "XCOM: Enemy Within"?

Außerirdische greifen die Erde an und nur das XCOM-Team kann sie aufhalten. Der Spieler übernimmt in die Einsatzleitung: vom Rekrutieren neuer Soldaten, über die Erforschung von Alientechnologie, bis hin zum rundenbasierten Kampf gegen die Invasoren. "XCOM: Enemy Within" fügt dem 2012 erschienen Strategiespiel "XCOM: Enemy Unknown" neue Aliens, neue Waffen und neue Missionen hinzu. Und macht das Spiel dabei spürbar schwerer - eine Eigenschaft, die die Fans an der gleichnamigen Vorlage aus den 90er Jahren besonders schätzten.

Was sieht vielversprechend aus?

Für Fans rundenbasierter Strategie: So ziemlich alles. Die neuen Ideen bieten eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten. Soldaten lassen sich genetisch verbessern oder zu Kampfrobotern (MEC-Krieger) umwandeln. Eine subversive Untergrundgruppe stellt sich der Truppe des Spielers als menschliche Gegner in den Weg. Die Vielfalt erhöht aber auch den Druck auf den Spieler: Während er Geld und Forschung in neue Features investiert, muss er immer noch die Nationen der Welt beschützen, die die Rechnungen bezahlen.

Warum sollte man trotzdem skeptisch sein?

"XCOM: Enemy Within" ist kein gewöhnliches Add-On. Die Entwickler von Firaxis haben es gewagt, einfach das gleiche Spiel noch einmal neu aufzulegen - ein Remix von "XCOM: Enemy Unknown". Nachteil: Ein Spieler, der bereits im Grundspiel die außeriridische Bedrohnung zurückgeschlagen hat, muss sich noch einmal durch gleichförmige Missionen und identische Zwischensequenzen kämpfen, um von den neuen Spielinhalten etwas zu haben.

Woran erinnert "XCOM: Enemy Within"?

"XCOM: Enemy Unknown". Und dann auch wieder nicht. Der Spieler wird durch die neuen Möglichkeiten und neuen Missionen dazu eingeladen, sich seine eigene Verteidigungslinie gegen die Ufo-Invasion zu basteln. Aber das Add-on erzählt die Geschichte des Grundspiels nicht weiter - sondern es fängt wieder von vorne an.

Was passiert, wenn man das Spiel zum ersten Mal startet?

Im einleitenden Video landen Aliens auf der Erde und überziehen ihre menschlichen Opfer mit grünem Schleim. Verhandelt wird nicht. Das XCOM-Team startet ohne Besprechung gleich zur ersten Mission. Déjà-vu. Die ersten Schritte sehen haargenauso aus wie im Vorgänger - mit Ausnahme von orangeglühenden Containern, die eingesammelt werden sollten.

"XCOM: Enemy Within" (USK 16) von 2KGames erscheint am 15. November 2013 für PC, XBox 360 und Playstation 3.