Betriebssystem:Fazit: Spielereien, aber auch sinnvolle Verbesserungen für Foto-Apps

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Das neue iPhone 7 und das iPhone 7 Plus werden bereits mit iOS 10 ausgeliefert. Nicht angeboten wird iOS 10 für alle Geräte vor und einschließlich des iPhone 4S, des iPad 2, des iPad Mini und des iPod Touch der fünften Generation - alle anderen, neueren Geräte dürften das Update in den kommenden Tagen erhalten.

Das neue iOS 10 enthält eine Vielzahl an neuen Funktionen. Einige davon sind trotz ihres Umfangs etwas weniger wichtig, wie etwa die zahlreichen neuen Spielereien in der Nachrichten-App, andere hingegen sehr nützlich und gut. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, auf Benachrichtigungen im Sperrbildschirm reagieren zu können. Generell gefällt uns das neue Design der Benachrichtigungen, die sich durch das komplette System ziehen.

Auch die Verbesserungen in der Karten- und besonders in der Fotos-App sind gelungen. Dass Fotos jetzt automatisch Bilder besser kategorisieren, Personen erkennen und Andenken-Filme erstellen kann, ist angesichts der Vielzahl an Aufnahmen, die Smartphone-Besitzer heutzutage häufig machen, sinnvoll.

Manche neue Funktionen sind nicht so neu

Allerdings muss angemerkt werden, dass einige der Neuerungen für Android-Nutzer altbekannt sind. Google hat beispielsweise für Android bereits länger interaktive Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm eingeführt. Auch Googles Foto-App verwendet schon länger maschinelles Lernen, sowohl in der Version für Android als auch in der für iOS. Apple war hier bisher noch nicht so weit, was der Hersteller jetzt geändert hat. Das sollte aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass auch iPhone- und iPad-Nutzer Googles Foto-App schon lange auf ihren Geräten verwenden können - inklusive intelligenter Personenerkennung und maschinell unterstützter Suchfunktion nach Motiven.

Möglicherweise gibt die neue Home-App dem Thema Smart Home unter iOS etwas neuen Schwung; lohnen würde sich das wegen der guten Siri-Integration der Bausteine allemal. Das Thema Siri konnten noch nicht so ausgiebig getestet werden, wie es wünschenswert gewesen wäre: Solange App-Entwickler ihre Anwendungen noch nicht für iOS 10 optimiert haben, kommt Siri nicht an die entsprechenden Daten heran. Das bedeutet, dass der Assistent die Anwendungen nicht ansteuern kann.

Benutzerfreundlichkeit ist gestiegen

Mit iOS 10 hat Apple einen weiteren Schritt in Richtung erhöhter Nutzerfreundlichkeit getan. Im Alltag bedeutet das für die Nutzer, dass viele kleine Dinge deutlich schneller und effektiver als bisher erledigt werden können, etwa eine Nachricht zu beantworten, ein Bild zu suchen oder eine Route vernünftig zu planen. Mit dem Update werden Funktionslücken geschlossen, die stellenweise bei Android schon länger kein Thema mehr sind.

Abzuwarten bleibt, wie sich iOS 10 auf älteren Geräten machen wird. Im Test haben iPad Pro 9.7 und iPhone 6S Plus wenig überraschend keine Leistungsprobleme mit der neuen Version des Betriebssystems, auf einem iPhone 6 hingegen sind manchmal Leistungsdefizite sichtbar.

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