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Corona und Schule:"Nur klagen bringt uns nicht weiter"

Coronavirus - Ravensburg - Fernunterricht

Realschullehrer Sebastian Schmidt wünscht sich einen kreativen Umgang mit der Herausforderung Distanzunterricht von Lehrern und Schülern.

(Foto: dpa)

Warum der bayerische Realschullehrer Sebastian Schmidt das Jammern über den Distanzunterricht satthat - und wie Kinder beim Fernlernen gewinnen können.

Von Susanne Klein

Montagfrüh, erster Schultag 2021, auf Youtube. Der schwäbische Realschullehrer Sebastian Schmidt begrüßt Schülerinnen und Schüler nach den Weihnachtsferien. In einem kurzen Video stellt der 38-Jährige die Frage, wie sie den Lockdown in Erinnerung behalten wollen: als Zeit, die sie auf dem Sofa abgesessen haben - oder als Zeit, "in der ihr neue, spannende Sachen entdeckt habt"? Eine provokante Frage, sie schert aus dem krisenüblichen Diskurs aus. Denn in diesem wird den Schulen meist die Bringpflicht und Schülern die Empfängerrolle zugeschrieben. Das gefällt dem Experten für digitale Lernmethoden nicht. "Ich bin Lehrer und tue alles dafür, damit das Lernen in dieser Form gelingt", sagt Schmidt in die Kamera, und dann: "Ich hoffe, ihr auch."

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