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Sommerschulen:"Ich bin freiwillig hier"

Schule

Während der Pandemie haben manche Kinder kaum Kontakt zu Lehrenden, es fehlt oft an technischer Ausstattung, viele werden mit den Inhalten alleingelassen und fühlen sich überfordert. Kann da eine Sommerschule helfen?

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Vielen Kindern fällt das Lernen zuhause schwer. Freiwillige Kurse in den Sommerferien könnten dabei helfen, Wissenslücken zu füllen. Doch wie viel bringt das - und was halten die Schüler selbst davon?

Von Joachim Göres

Drei Jungen und vier Mädchen, die meisten aus der sechsten Klasse, haben sich in Hannover in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Vahrenheide-Sahlkamp um neun Uhr bei den Studentinnen Jasmin Ernst und Mona Meyer eingefunden - freiwillig. Während sie in der Schule sitzen, sind ihre Mitschüler in den Ferien. Im Stuhlkreis erzählen sie kurz, wie es ihnen gerade geht - zwei Schüler haben kaum geschlafen und gähnen -, danach wird Arche Noah gespielt: Meyer nennt ein Tier mit dazugehörigem Artikel, das sie auf die Arche mitnimmt, und die Jugendlichen müssen reihum ebenfalls ein Tier mit Artikel nennen. Die Schülerinnen und Schüler müssen dabei die Regel herausfinden, von der abhängt, ob das von ihnen genannte Tier mitgenommen werden darf oder nicht. Entscheidend dafür ist der Artikel, der bei diesem Rätsel geübt wird. "Das Elefant", "das Hamster" - die Studentinnen müssen häufiger mal korrigieren.

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