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Wiesbaden:Geringeres Armutsrisiko

Für Menschen in Bayern ist das Risiko, arm zu werden, geringer als in anderen Bundesländern. Im Freistaat galten im vergangenen Jahr 11,7 Prozent der Menschen als armutsgefährdet, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit steht der Freistaat am besten da - knapp vor Baden-Württemberg (11,9 Prozent). Das größte Armutsrisiko besteht in Bremen (22,7 Prozent). Das Ergebnis sei wenig überraschend, sagte ein Sprecher. Seit die Armutsgefährdung 2005 erstmals erhoben worden sei, seien beide Länder wechselweise an der Spitze gestanden. Eine Sprecherin des Sozialverbands VdK in Bayern sieht es kritischer: Wirklich aussagekräftig sei die Armutsgefährdung mit Blick auf durchschnittliche Einkommenszahlen im jeweiligen Bundesland. Hier liege Bayern mit einer Gefährdungsquote von 14,5 Prozent bundesweit nur im Mittelfeld. Als armutsgefährdet gilt, wer im Jahr weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung zur Verfügung hat.

© SZ vom 26.07.2019 / dpa
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