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Verunreinigtes Trinkwasser:Industrie zahlt Filter gegen Chemikalie PFOA

Nach der Verunreinigung von Trinkwasser im Landkreis Altötting mit der möglicherweise Krebs erregenden Chemikalie Perfluoroctansäure (PFOA) ist die Chemieindustrie bereit, Filteranlagen zu finanzieren. Die Industrie werde die Kosten für den Einsatz von Aktivkohlefiltern für die Städte Altötting und Neuötting sowie die Gemeinden Burgkirchen und Kastl sowie die Betriebskosten übernehmen, heißt es in einer Einladung des Ersten Bürgermeisters von Altötting, Herbert Hofauer (FW), zur Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages am Mittwoch. Ziel ist es, das Trinkwasser von PFOA zu reinigen. Nach der Überschreitung von Leitwerten waren bereits Aktivkohlefilter in einem Ortsteil Altöttings sowie im Ort Kastl installiert worden. Manche Orte stellten die Versorgung um, teils holen sie Wasser aus großer Tiefe oder aus anderen Orten außerhalb des belasteten Gebietes. Das gilt aber als Übergangslösung. PFOA war bei Firmen im Chemiepark Gendorf in Burgkirchen an der Alz legal im Einsatz gewesen.