Prozessbeginn:Mann wegen Cybercrime in 120 Fällen angeklagt

Die einzelnen Beträge mögen überschaubar sein, insgesamt summieren sie sich doch zu mittlerer fünfstelliger Höhe: So viel Schaden soll ein Mann aus dem Landkreis Rosenheim angerichtet haben, der sich seit Montag am Landgericht Traunstein wegen "Cybercrime" verantworten muss. So fasst die "Zentralstelle Cybercrime Bayern" bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg die 120 Fälle von Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäsche und dergleichen mehr zusammen, die sie dem Mann vorwirft. Dieser soll 2015 im Internet zahlreiche Waren sowie Bahntickets und andere Reisen bestellt und gebucht haben - unter falschem Namen oder mit den echten Zahlungsdaten ahnungsloser anderer Internetnutzer. Die Anklageschrift umfasst mehr als 100 Seiten, der Prozess ist auf sieben Tage angesetzt. Wenn sich die Beteiligten nicht auf einen Deal einigen, um das Verfahren abzukürzen, soll das Urteil am 16. August fallen.

© SZ vom 12.07.2016 / kpf
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