Nach Vergewaltigung Polizei will Speichelproben

Nach einer Vergewaltigung wollen Ermittler in Rosenheim den Täter mit einem Massen-Gentest aufspüren. Dafür werden 800 Männer zur freiwilligen Abgabe einer Speichelprobe aufgefordert, sie alle dürften sich vor, während oder nach dem Verbrechen am Tatort oder in dessen Nähe aufgehalten haben. Wie die Personengruppe ermittelt wurde, wollte die Polizei zunächst nicht sagen. In den kommenden Tagen würden die Männer per Brief zu den Tests Mitte Oktober eingeladen. Der Tatverdächtige hatte im Juli nachts eine 21-Jährige auf dem Heimweg in ein Waldstück gezerrt und sich dort an ihr vergangen. Rechtsmediziner konnten die DNA des Mannes sicherstellen, ein Abgleich mit der Datenbank brachte jedoch keinen Treffer.