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Krisensymptome:Autozulieferer muss schließen

Die bundesweiten Anzeichen einer Krise bei Automobilzulieferern werden in Niederbayern kommendes Jahr voraussichtlich 120 Arbeitsplätze kosten. Die Brandl Maschinenbau GmbH schließt im April 2020 das Werk in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Begründet wird der Schritt mit dem "dramatischen Umbruch der Automobilzuliefererindustrie", 120 Stellen seien betroffen. "Unseren Gründungsstandort Pfeffenhausen aufzugeben, fällt uns unendlich schwer", wird Geschäftsführerin Andrea Brandl-Luckner zitiert. Die ganze Branche stehe aber "massiv unter Druck", heißt es in der Mitteilung; deshalb habe man in Pfeffenhausen "die einzig mögliche Konsquenz" gezogen. Weitergehen wird es für das Unternehmen an den Standorten Kaplice in Tschechien und Sibiu in Rumänien. Dort sollen alle 900 Arbeitsplätze erhalten bleiben, hieß es. Das Familienunternehmen ist zum Beispiel auf das Umformen von Metall und das Fertigen von komplexen Baugruppen spezialisiert.