Kirchenlamitz:Grundschüler sollen weiter gurgeln

Nach ersten positiven Erfahrungen will der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge weiter Gurgeltests an Grundschulen durchführen. Die Tests könnten eine Lösung für Schulöffnungen trotz hoher Corona-Infektionszahlen in Ostbayern sein, meinte Landrat Peter Berek (CSU) am Donnerstag in Kirchenlamitz. Der Landkreis Cham habe schon Interesse signalisiert. Die Grundschüler der Notbetreuung gurgeln zwei Mal pro Woche mit einer Kochsalzlösung. "Das schmeckt ein bisschen salzig, aber ist eigentlich ganz angenehm", sagte Ingrid Badzim-Imme vom Betreiber des Testlabors 21dx. Nach dem Gurgeln spucken die Kinder die Lösung durch einen Trichter in ein Röhrchen.

Im Labor werden fünf Proben zusammengekippt und mit einem PCR-Test auf eine Infektion untersucht. Fällt der Test positiv aus, werde die Schule noch vor Unterrichtsbeginn am nächsten Tag per E-Mail informiert. Die betroffenen Schüler müssten sich dann in einem Testzentrum erneut testen lassen. Das Verfahren koste weniger als 20 Euro pro Schüler und Woche.

© SZ vom 19.03.2021 / dpa
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