CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hört 2017 auf

Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe Gerda Hasselfeldt tritt bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr an.

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Nach 30 Jahren Parlamentsarbeit müssten Jüngere ran, sagt die CSU-Landesgruppenchefin.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt wird bei der nächsten Bundestagswahl 2017 nicht wieder antreten. Das bestätigte der Sprecher der CSU-Landesgruppe am Dienstagabend der Süddeutschen Zeitung.

Über Hasselfeldts Rückzug hatte zunächst Spiegel Online berichtet. Die 65-Jährige will ihr Mandat und den Vorsitz in der Gruppe der CSU-Bundestagsabgeordneten, den sie als erste Frau seit 2011 innehat, bis zum Ende der Legislaturperiode behalten.

2017 müssten dann Jüngere übernehmen, sagte Hasselfeldt der Rheinischen Post: "Bis dahin bleibe ich an Deck und nehme meine Verantwortung als Wahlkreisabgeordnete und als Vorsitzende der CSU-Landesgruppe mit aller Kraft im Dienst der Menschen und der Partei wahr, so wie ich es die vergangenen Jahrzehnte getan habe."

Hasselfeldt zog bereits 1987 über die Landesliste und danach immer als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Fürstenfeldbruck in den Bundestag ein. Unter Bundeskanzler Helmut Kohl war sie von 1989 bis 1991 Bauministerin, danach für ein Jahr Gesundheitsministerin. 2013 führte sie die CSU als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf.