Bischof Walter MixaZur letzten Schlagzeile

Vorwürfe - Leugnung - zähneknirschendes Eingeständnis: So sind die jüngsten Skandale um Bischof Mixa abgelaufen. Am Ende steht ein Rücktrittsgesuch, das viele zuletzt gefordert hatten. Chronologie in Bildern.

Bis vor wenigen Wochen war der Augsburger Bischof Walter Mixa vor allem als Hardliner unter den deutschen Geistlichen bekannt: immer mit polarisierenden Äußerungen zur Stelle, immer für eine Schlagzeile gut.

Doch seit Ende März sind es nicht mehr seine Worte, sondern seine Taten, die den Gottesmann in Bedrängnis bringen. Es geht um die Misshandlung von Heimkindern und die satzungswidrige Verwendung von Stiftungsgeldern - und vor allem um Mixas Umgang mit den Vorwürfen. Dabei war ein unglückseliger Dreiklang zu beobachten: Anschuldigungen werden laut. Der Bischof bestreitet alles. Und die Vorwürfe stellen sich als wahr heraus.

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22. April 2010, 09:462010-04-22 09:46:00 © sueddeutsche.de