Finanzpolitik:Hoch bei Erbschaftsteuer in Bayern

Finanzpolitik: Ein Bescheid über die Erbschaftsteuer.

Ein Bescheid über die Erbschaftsteuer.

(Foto: Wolfram Kastl/dpa)

Laut Landesamt für Statistik wurden mit rund 3,2 Milliarden Euro so viel Steuern festgesetzt wie seit zehn Jahren nicht mehr. Vor allem der Preisanstieg in einem bestimmten Wirtschaftsbereich dürfte für das Steuerplus verantwortlich sein.

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer in Bayern sprudelt. 2021 wurden 3,19 Milliarden Euro festgesetzt, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Das war ein Plus von knapp 1,3 Milliarden und der höchste Wert seit mindestens 2012. Weiter zurückreichende Daten lagen zunächst nicht vor.

Zwar stieg die Zahl der steuerpflichtigen Schenkungen und Erbschaften im Vergleich zu 2020 nur um knapp 6 Prozent auf 37 222, doch die steuerpflichtigen Summen wuchsen um 48 Prozent auf 17,13 Milliarden Euro an. Zehn Milliarden stammten dabei aus Erbschaften, 7,1 Milliarden aus Schenkungen. Noch 2019 hatte das gesamte Aufkommen steuerpflichtiger Erbschaften und Schenkungen zusammen unter 10 Milliarden Euro gelegen.

Als wichtiger Treiber für die steigende Erbschaftssteuer gelten die in immer neue Höhen kletternden Immobilienpreise. Durch sie übertreffen vererbte Häuser in teuren Regionen immer häufiger die Freibeträge.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusAtomkraftwerke im Stand-by-Betrieb
:"Man weiß nicht, wie sich der Reaktorkern verhält"

Soll das Kraftwerk Isar 2 nun im Winter weiterlaufen oder nicht? Uwe Stoll, Geschäftsführer der Gesellschaft für Reaktorsicherheit, hat Bedenken. Ein Gespräch über den Unterschied von Stand-by- und Streckbetrieb sowie wichtige physikalische Tricks.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB