Augsburg:Tank & Rast lenkt ein

Kurz vor einem Prozess wegen der angeblichen Entwendung von Toilettenbons im Wert von sechs Euro hat das Unternehmen die Kündigung zurückgezogen. Am Dienstag sollte der Fall vor dem Augsburger Arbeitsgericht verhandelt werden, nachdem dort zunächst der Gütetermin gescheitert war. Nachdem ein Gewerkschaftssprecher über die zurückgezogene Kündigung berichtet hatte, bestätigte auch ein Sprecher des Raststättenbetreibers Tank & Rast, dass am Freitag beide Seiten einem Vergleich zugestimmt hätten. Das Unternehmen halte an der im Mai 2016 ausgesprochenen Kündigung nicht mehr fest. "Das Arbeitsverhältnis mit der Mitarbeiterin wird zu unveränderten Bedingungen fortgesetzt." Die Frau darf nun nach mehr als einem halben Jahr an ihren Arbeitsplatz an der Autobahnraststätte Augsburg-Ost zurückkehren. Nach Angaben der Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) hatte der Arbeitgeber ihr gekündigt, weil sie angeblich zwölf Wertmarken von je 50 Cent, die Kunden für die kostenpflichtige Nutzung der Toilette erhalten, eingesteckt habe. Dafür habe es aber keine Beweise gegeben, betonte der NGG-Sprecher. Tank & Rast hatte sich zu Details der Kündigung nicht geäußert.

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