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VW Polo Bluemotion:Fahrspaß eingespart

Volkswagen bringt seine Flotte auf Sparkurs: Auch das Einstiegsmodell Polo ist nun als genügsame Bluemotion-Version zu bekommen. Lohnt es sich?

Erst Anfang kommenden Jahres wird der neue VW Polo Bluemotion beim Händler stehen, im Blechkleid des aktuellen Modells und damit schnittiger und sehenswerter denn je. Statt des ebenso lauten wie sparsamen Vorgängers mit dem 1,4 Liter großen Pumpe-Düse-Triebwerk arbeitet nun die neueste Common-Rail-Generation hinter dem vollständig verkleideten Kühlergrill des neuen Polo.

VW Polo Bluemotion: 3,3 l sind schaffen - aber nur als rollendes Verkehrshindernis.

(Foto: Foto: oh)

Der jetzt 1,2 Liter große Dreizylinder muss mit 55 kW / 75 PS auskommen; fünf PS weniger als bisher. War die erste Bluemotion-Generation des VW Polo bereits ein echter Sparmeister, so wurde der Durst des Nachfolgemodells nochmals deutlich reduziert. Dank der standesgemäßen Sparausstattung mit regenerativem Bremssystem, Aerodynamikfeinheiten, Schaltpunktanzeige und Start-Stopp-Funktion verringerte sich der Durst von 3,8 auf 3,3 Liter Diesel je 100 Kilometer. Mit dem 45 Liter großen Tank liegt die maximale Reichweite weit jenseits der 1000-Kilometer-Marke.

Nicht abgenommen hat jedoch das üppige Geräuschniveau. Nach wie vor rasselt und brummt der kleine Dreizylinder vernehmlich. Die 75 PS und 180 Nm maximales Drehmoment bei 2000 Touren sollten an sich reichen, um in einem 1,1 Tonnen schweren Fronttriebler flott durch die Lande zu flitzen. Doch der Polo Bluemotion will einen durch seine Schaltpunktanzeige und die betont lang übersetzten fünf Gänge mit Nachdruck vom Gegenteil überzeugen.

An der Ampel geht der Wagen aus, um beim Tritt auf die Kupplung wieder in Sekundenbruchteilen zu neuem Leben zu erwachen. Der Sparmeister fordert uns regelmäßig auf, emsig hochzuschalten - je früher, desto besser. Deutlich unter 2000 Touren gibt er den dezenten Hinweis, doch bitte einen Gang höher zu springen. Dass dabei jegliche Fahrfreude auf der Strecke bleibt, versteht sich von selbst. Dabei animiert nicht nur das sehenswerte Design des kleinen Wolfsburgers zu flotterer Gangart, auch Fahrwerk, Lenkung und Schaltung lassen den Fahrer durch ihre Leichtgängigkeit an sich forsch zu Werke gehen.

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