Doch es ginge durchaus noch puristischer. Der Sechszylinderboxer dürfte gerade im höheren Drehzahlbereich noch wilder brüllen und noch härtere Dämpfer würden dem Spyder ebenfalls gut in die Abstimmung passen. Wer es komfortabel will, kann sich ja immer noch für einen Serien-Boxster-S oder eben einen offenen 911er entscheiden. Doch ein Spyder ist eine puristische Fahrmachine - nicht mehr und nicht weniger. Da hätten die Zuffenhausener ruhig mehr riskieren können.

Porsche rechnet in der Boxster-/Cayman-Familie mit einem Spyder-Verkaufsanteil von zehn Prozent. Das ist doch schon etwas. Schließlich lässt man sich das Weglassen von Ausstattungsdetails gut bezahlen: Mit 63.404 Euro ist der Spyder fast 7000 Euro teurer als der mindestens 56.383 Euro teure Boxster S.

Alle Fotos: oh, im Hintergrund ein Porsche 356 Speedster.

17. Dezember 2009, 16:562009-12-17 16:56:00 © SZ.de