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Neuer Audi A4:Öfter mal was Altes

Kaum ein Auto ist so wichtig für Audi wie der Verkaufsschlager A4. Vielleicht unterscheiden sich Kombi und Limousine deswegen kaum vom Vorgänger.

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Audi A4 Avant 2015

Quelle: STG

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Der A4 ist für Audi ein wichtiges Auto. Der Supersportwagen R8 und der Luxus-SUV Q7 mögen für Prestige sorgen, doch die größten Absätze erzielt der Konzern in der Mittelklasse. Deswegen ist es entscheidend, dass die neue Limousine und der neue Kombi beim Käufer ankommen. Sie können im August vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt von November an.

Vielleicht erklärt das, warum sich der neue A4 optisch kaum von seinem Vorgänger unterscheidet. Nur kein Risiko, so die Logik. Wer den alten A4 mochte, wird auch den Neuen lieben. Weil er wie der alte aussieht. Wer ein grundsätzlich neues Design erwartet, wird enttäuscht. Tatsächlich ist das Modell 2015 eher eine Modellpflege des Vorgängers. Der Kühler ist etwas flacher und kantiger, das Heck wirkt dank tiefer positionierter Leuchten breiter. Das war es dann aber auch schon.

Audi A4 aus dem Modelljahr 2015

Quelle: STG

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Auch die Maße haben sich kaum verändert. 2,5 Zentimeter ist der Audi länger als sein Vorgänger und wächst somit auf 4,73 Meter. Das neue Modell ist zwei Zentimeter breiter (1,84 m). Trotzdem ist der A4 110 Kilogramm leichter geworden, der Kombi Avant sogar 120 Kilogramm. Dessen Kofferraum ist mit 505 Litern zudem noch immer einer der größten in diesem Segment.

Das Heck des Audi A4 Avant 2015

Quelle: STG

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Wenn die Optik schon nicht viele Neuigkeiten zu bieten hat, so kann doch wenigstens die Technik überzeugen. Der neue A4 ist vollgestopft mit Assistenzsystemen. Er bremst im Notfall, fährt automatisch im Stau, hält den Abstand auf der Autobahn und hilft beim Einparken, Ausweichen und Abbiegen. Selbst wenn der Fahrer aussteigt, hat der Audi ein Auge auf ihn und warnt vor Gefahren aus dem toten Winkel. Natürlich wird sich das Unternehmen diese aufpreispflichtige Technik teuer bezahlen lassen.

Innenraum des Audi A4

Quelle: STG

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Gleiches gilt für die Ausstattung. Es gibt Geräusche reduzierendes Dämmglas, klimatisierte Sitze, ein animiertes Cockpit, Drei-Zonen-Klimaanlage sowie elektrische Heckklappe und Kofferraumjalousie. Dazu Head-Up-Display und ein fest stehender Bildschirm mit einer Diagonale von 8,3 Zoll, der sich über das Touchpad auf dem Getriebewählhebel und den Controller auf der Mittelkonsole bedienen lässt.

Das Steuer des Audi A4

Quelle: STG

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Je nach Motorvariante ist der Audi A4 mit einer Sechsgang-Handschaltung, dem Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic oder einer Achtstufenautomatik ausgestattet. Für die Versionen ab 190 PS ist zudem ein Allradantrieb verfügbar.

Das Heck des Audi A4 Avant

Quelle: STG

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Audi A4 und Audi A4 Avant starten Anfang November mit einem Motorenangebot zwischen 150 und 272 PS. Die sportlichen S- und RS-Modelle kommen erst in ein bzw. zwei Jahren auf den Markt. Das sparsamste Modell ist der 150 PS starke Audi A4 Ultra, dem Hersteller zufolge mit einem Normverbrauch von 3,7 Litern. Selbst der 190 PS starke Zweiliter-Benziner soll sich durch ein effizienteres Brennverfahren mit 4,9 Liter Super zufrieden geben. Im Alltag wird das aber kaum zu erreichen sein.

Audi A4 und A4 Avant aus dem Modelljahr 2015

Quelle: STG

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Während die Diesel mit vier und sechs Zylindern angeboten werden, wird es den Benziner-A4 nur mit Vierzylinder-Triebwerken geben. Mehr Brennkammern bekommen lediglich die S- und RS-Versionen. Überraschenderweise gibt es erst einmal keine Version mit Plug-In-Hybrid. Für die gesamte zukünftige Mittelklassen-Familie aus A4, A4 Avant, A5, A5 Sportback und Q5 ist nur eine Hybridversion ohne Anschlussmöglichkeit zum Laden des Elektromotors in Planung. Im Gegensatz zur Konkurrenz bringt Audi aber eine 170 PS starke Variante mit Gasantrieb auf einige Märkte. Er soll mit vier Kilogramm Gas auf 100 Kilometer auskommen.

Ähnlich wie das aktuelle Modell startet der A4 im November mit einem Kaufpreis von 30 000 Euro aufwärts.

© Süddeutsche.de/reek/press-inform/mkoh/rus
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