Mojave Airfield:Flughafen der Zukunft

Der Mojave Airport ist nur 100 Kilometer von Los Angeles entfernt - hätte also gute Chancen als Drehkreuz für den Luftfrachtverkehr. Aber die Betreiber wollen mehr - einen Weltraum-Bahnhof.

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Mojave Airfield

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Das Mojave Airfield will Drehscheibe für den US-Luftverkehr sein und kämpft zugleich um seinen Status als Weltraum-Bahnhof.

Noch fungiert das Mojave Airfield auch als Flugzeugfriedhof, obwohl der an Bedeutung eingebüßt hat - es gibt von dessen Sorte mehrere auch in Arizona, Oklahoma und Roswell (New Mexico) gibt.

Nach dem 11. September 2001 legten Fluggesellschaften wie PanAm, British Airways, Northwest, KLM und Canadian Air hier 450 Jets mangels Nachfrage vorübergehend still, weil das trockene Wüstenklima die Korrosion reduziert. Zurzeit sind es nur noch 250.

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Die Jumbo-Jets der British Airways blieben nach dem 11. September 2001 einfach in Mojave stehen - sie entsprachen den verschärften Lärmschutzauflagen vieler Flughäfen nicht mehr. Wenig später wurden sie im hintersten Winkel des Airfield einfach zersägt.

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Auf Sand gebaut: der unauffällige Tower neben dem Rollfeld des Mojave Airfield.

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Zwischen-Station: Während im trockenen Wüstenklima 250 vorübergehend ausgemusterte Jets auf ihren erneuten Einsatz hoffen, wird auf dem Mojave Airfield unermüdlich an der Zukunft gearbeitet.

Dazu gehören Tests mit Maschinen aus den Hightech-Schmieden von Lockheed und Boeing, aber auch zivile Flüge ins All.

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Bis der endgültige Weltraumbahnhof von Stararchitekt Norman Foster in New Mexico fertig ist (Foto), werden mehr als ...

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... 100 Testflüge in Mojave stattfinden. Im Sommer soll das SpaceShipTwo (Foto) erstmals abheben.

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Der Flugplatz in der Mojave-Wüste ist nicht nur deshalb legendär, weil er in der Nähe des US-Luftwaffenstützpunktes Edwards liegt. Am Rande der Salzwüste setzen die Space Shuttles der Nasa auf, wenn sie ihre Missionen an der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt haben.

Auch die Nasa übt über der Mojave-Wüste: Von der Edwards Air Force Base stieg 2001 ein B-52-Bomber auf, an dessen Flügel die X-38 hing - ein Prototyp, der ...

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... in Zukunft als Rettungflugzeug für die Crews auf der Internationalen Raumstation (ISS) dienen könnte.

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