Der Test läuft bisher durchaus erfolgreich. Bis April 2018 legten die beiden "iokis" 3000 Kilometer zurück und beförderten 7000 Menschen, ohne nennenswerten Zwischenfall.

Einen weiteren Bus setzt die Deutsche Bahn seit dem 11. April auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg ein, einem Modellprojekt für ein intelligentes Stadtquartier in der Hauptstadt. Hier fährt ein selbstfahrender elektrischer Kleinbus, der per App bestellbar ist und keine feste Route hat.

Weitere Busse sind in Hamburg geplant. In der Hansestadt trifft die Deutsche Bahn aber auf Konkurrenz. Unter dem Namen "HEAT" (Hamburg Electric Autonomous") will die Hamburger Hochbahn von 2020 an ihren autonomen Bus in der Hafencity testen. Der soll bis zu 50 km/h schnell sein, zunächst aber keine Passagiere befördern.

Bild: dpa 12. April 2018, 14:252018-04-12 14:25:16 © Süddeutsche.de/harl/rus