Preisklasse um 500 Euro

Ein günstiges Rad fährt, viel Spaß bereitet es aktiven Radfahrern jedoch meist nicht. Wer sein Fahrrad häufiger nutzen will, tut gut daran, ein paar hundert Euro mehr zu investieren. Im Schnitt geben die Deutschen 528 Euro aus - diese Summe hat der Zweirad Industrie Verband (ZIV) 2014 ermittelt.

Wer bereit ist, etwa 500 Euro für ein Fahrrad zu zahlen, hat eine größere Komponenten-Auswahl. Am Mountainbike sind Scheibenbremsen in dieser Preisklasse Standard. Wer häufig bei Regen unterwegs ist, sollte nicht auf dieses Bremssystem verzichten, denn im Gegensatz zu Felgenbremsen verzögern Scheibenbremsen bei Nässe fast unverändert stark. Außerdem schonen sie das Rad, da der Bremsschuh keine Reibung und somit keine Abnutzung an der Felge verursacht.

Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie die einzelnen Komponenten genau betrachten: Findet sich im Katalog der Hinweis "Shimano XT", handelt es sich in der Regel nur um ein Schaltwerk der hochpreisigen XT-Schaltgruppe. Häufige Praxis der Hersteller ist es, die einzelnen Komponenten von hinten nach vorne mit absteigender Wertigkeit zu verbauen.

Bild: www.pd-f.de / cosmicsports.de 19. Juli 2017, 14:572017-07-19 14:57:00 © SZ.de/harl/rus