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Elektroauto-Prämien:Diese Rechnung ist kompliziert

Jahresrückblick 2019 - Baden-Württemberg

Die Verkaufszahlen für Elektroautos ziehen deutlich an. Das führt zu ersten Schwierigkeiten in der Branche.

(Foto: Sina Schuldt/dpa)

Durch Prämien und 16 Prozent Mehrwertsteuer sind Elektroautos günstig wie nie. Zumindest theoretisch. Was der Käufer wirklich zahlt, hängt von einigen Faktoren ab, wie diese sechs Beispiele zeigen.

Jetzt ist sie also endlich da: die automobile Zukunft, der Anbruch des Zeitalters der Elektroautos. So scheint es zumindest. Die Bundesregierung verdoppelt die Förderungen für Stromer, aus dem Umweltbonus wird die Innovationsprämie, was gleich viel staatstragender klingt. Gleichzeitig sinkt ab dem 1. Juli die Mehrwertsteuer für ein halbes Jahr auf 16 Prozent. Das rückt die Preise der Elektroautos erstmals in die Nähe vergleichbarer Modelle mit konventionellen Motoren. Es hätte also so einfach sein können. Bloß: Das ist es nicht. Wer bei den Herstellern nachfragt, wie die Preise nach dem 1. Juli aussehen werden, stößt erst einmal auf Ratlosigkeit. Dann wird gerechnet.

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