Autonomes FahrenDatenautobahnen an Bord

In einem Auto sind schon jetzt mehrere Hundert Meter Kabel verbaut. Und bald soll noch das Ethernet Einzug ins Fahrzeug erhalten. Das große Ziel ist das autonome Fahren.

Immer mehr Daten, immer höhere Übertragungsraten: In einem Auto sind mehrere Hundert Meter Kabel verbaut. Die Datenautobahnen in den Fahrzeugen müssen immer besser werden - und trotzdem kürzer und leichter. Bald soll das Ethernet Einzug ins Fahrzeug erhalten. Das große Ziel ist das autonome Fahren.

Apps, Kameras mit Vogelperspektive und elektronische Assistenzsysteme. Die Grundlage für all das ist der Austausch und die Auswertung von Daten. Autos sind mittlerweile zu Rechenmaschinen geworden. Inzwischen sind in Oberklassen-Limousinen wie dem BMW Siebener oder der S-Klasse von Mercedes etwa 100 Steuergeräte verbaut, die ein immer größeres Datenvolumen generieren.

Parallel dazu wird das Auto mittlerweile immer mehr zu einer rollenden Multimedia-Einheit. Für das ganz große Ziel der Hersteller, dem autonomen Fahren, werden die Datenströme deutlich anschwellen müssen. Dazu müssen alle Sensoren und Assistenzsysteme zusammenarbeiten - von den Parkpiepsern bis hin zur Stereo-Kamera.

Bild: Daimler AG - Global Communicatio; Mercedes-Benz 18. Oktober 2013, 11:382013-10-18 11:38:13 © Süddeutsche.de/pi/goro/pak