Caravan Salon 2018Platz ist auch in der kleinsten rollenden Hütte

Wer mobil verreisen will, braucht keine gewaltigen Wohnmobile oder Anhänger mehr. Der Trend geht zu kleinen Transportern. Oder Lösungen für das eigene Auto.

Von Felix Reek

Rekorde und kein Ende in Sicht: So lässt sich die Entwicklung des Caravaning-Marktes am besten zusammenfassen. Jedes Jahr vermeldet die Branche zweistellige Umsatzzuwächse, 31 000 Wohnmobile und 15 500 Wohnwagen wurden in diesem Jahr bereits verkauft. Hochgerechnet auf 2018 wäre das ein Plus von zehn Prozent. Grund für den Boom ist unter anderem die breite Palette an immer erschwinglicheren und kompakten Caravans, die auch für jüngere Käuferschichten interessant ist.

Vorreiter ist der Volkswagen California, der Nachfolger des VW Bulli. Ein Transporter, in dessen Innerem sich Schlafmöglichkeiten und eine vollausgestattete Küche befinden. In Düsseldorf zeigte Volkswagen jetzt die größere Variante des meistverkauften Campingmobils, den Grand California. Basierend auf dem VW Crafter gibt es nun ein festes Hochdach und eine Duschkabine, sowie eine Toilette. Bis zu vier Personen finden in dem sechs Meter langen Caravan Platz.

Neben einer ausziehbaren Markise für den Eingangsbereich bietet der Crafter optional eine Dachklimaanlange, einen Fahrradanhänger und eine Solaranlage zur Unterstützung der Stromversorgung. Preis: ab 55 000 Euro.

Bild: Caravan Salon 27. August 2018, 17:122018-08-27 17:12:48 © SZ.de/mkoh/mane