Assistenzsysteme der neuen E-KlasseCountdown zum fahrerlosen Auto

Die neue Mercedes E-Klasse macht vieles alleine. Trotzdem bleibt der Fahrer der intelligenteste Sensor im Auto und behält die Verantwortung - weil die Technik noch an Grenzen stößt.

Von Thomas Harloff

Im Frühjahr 2016 startet die nächste Generation der Mercedes E-Klasse. Bei der will die Marke mit aller Macht jene Fehler vermeiden, die sie beim aktuellen Modell hinter die Konkurrenz zurückgeworfen hat. Als die Baureihe 212, wie sie werksintern heißt, 2009 auf den Markt kam, war sie technisch auf dem Niveau von Audi A6 und BMW 5er. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Daran änderte auch die umfangreiche und dem Vernehmen nach etwa eine Milliarde Euro teure Modellpflege 2013 nicht viel. Die E-Klasse war im Vergleich altbacken und entsprach weder den Ansprüchen des Herstellers noch seiner Kunden.

Deshalb schnürt Mercedes für sein gehobenes Mittelklassemodell nun ein Paket an Assistenz-, Sicherheits- und Komfortsystemen, das dieses Segment in einem solchen Umfang noch nicht gesehen hat. Die wenigsten werden serienmäßig an Bord sein, aber das entsprechende Extrageld vorausgesetzt ist die neue E-Klasse ein Auto, das nicht mehr weit davon entfernt ist, selbständig zu fahren.

Bild: Daimler AG 8. Juli 2015, 16:532015-07-08 16:53:20 © SZ.de/harl