Stephen Hawking:"Zukunft der Menschheit liegt im All"

Der Popstar unter den Wissenschaftlern rät der Menschheit: Nichts wie weg! Weil die Erde immer mehr zu einer Bedrohung werde, müsse der Mensch ins Weltall übersiedeln. Hawking weiß auch, wie viel Zeit dafür noch bleibt.

Waldbrände, Hochwasser, Ölkatastrophen - die Erde ist schon jetzt kein wohnlicher Ort. Nach Auffassung des britischen Astrophysikers Stephen Hawking wird sich der Zustand unseres Planeten noch verschlimmern. Sein Rat an die Menschheit: Nichts wie weg!

Popstar der Physik: Stephen Hawking rät der Menschheit zur Flucht ins All. (Foto: AP)

Nach Ansicht des weltberühmten Wissenschaftlers muss der Mensch innerhalb der kommenden 200 Jahre den Weltraum besiedeln, wenn er sein Überleben sichern will. Das Wachstum der Weltbevölkerung und die begrenzten Ressourcen der Erde würden immer mehr zu einer Bedrohung für den Menschen, sagte der 68-Jährige in einem Interview mit der Internetplattform Bigthink.

"Wenn wir die einzigen intelligenten Wesen der Galaxie sind, dann müssen wir unser Überleben sichern", sagte Hawking."Ich denke, dass die Zukunft der menschlichen Rasse langfristig im Weltraum liegt."

Hawking hat zahlreiche preisgekrönte Arbeiten zur Weltraumforschung veröffentlicht. Sein populärwissenschaftliches Buch Eine kurze Geschichte der Zeit wurde in vielen Sprachen zum Bestseller.

Er leidet seit Jahrzehnten an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben. Der weltbekannte Wissenschaftler sitzt im Rollstuhl und kann sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen.

© sueddeutsche.de/afp/mikö - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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