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Der Chic der Weltraumfahrer:Mode vom Mond

Helden tragen Kugelhelme: Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Raketen sahen in den Raumanzügen einfach glänzend aus. Die schönsten Weltraumoutfits in Bildern.

Ulrike Bretz

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Helden tragen Kugelhelme: Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Raketen sahen in den Raumanzügen einfach glänzend aus. Die schönsten Weltraumoutfits in Bildern.

Das erste Lebewesen, das die Erde umrundete, war weiblich: Die Hündin Laika wurde am 3. November 1957 mit der sowjetischen Rakete Sputnik 2 ins Weltall geschossen. Einen Raumfahranzug hatte sie nicht nötig - sie hatte ja eine gemütliche kleine Druckkabine. Ihre männlichen Raumfahrkollegen aber ...

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... mussten schon mehr auf ihr Outfit achten. Ihre Mission war schließlich nicht rein wissenschaftlicher Art, sondern hatte eine große propagandistische Bedeutung. Und so blickte der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin lächelnd aus seinem Helm in die Kameras der Weltöffentlichkeit. Er flog am 12. April 1961 als erster Mensch ins Weltall.

Foto: Getty/ddp

Astronauten, Walter M.

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Beim großen Wettlauf mit den Sowjets durften die Amerikaner in nichts nachstehen. Für das erste bemannte Raumfahrtprogramm Mercury steckte die Nasa im Jahr 1962 ihre Astronauten in silbern glänzende Druckanzüge, die eigentlich für Militärpiloten entwickelt worden waren - und schoss repräsentative Erinnerungsfotos.

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John Glenn, Astronaut, Raumfahrt, AP

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Steig in das Raumschiff der Liebe: Welche Frau würde denn nicht gerne mit einem Mann in solch einem schicken Astronautenanzug um die Erde fliegen wollen? John Glenn lächelte vorm Start am 20. Februar 1962 fast so schön wie sein sowjetischer Kollege Gagarin.

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Virgil I. Grissom, Edward Higgins White II, Roger B. Chaffee, Astronauten, Getty Images

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Abschied vom Glanz: Fünf Jahre später steckte man die Raumfahrer der Apollo 1-Mission in schlichtere weiße Anzüge. Den Trip zum Mond ...

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Neil Armstrong, Apollo 11, Michael Collins, Edwin 'Buzz' E. Aldrin Jr., Mondlandung, ddp

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... traten die Astronauten ganz in Weiß an - mit breiten Schultern und zuversichtlichem Lächeln. Die Besatzung, bestehend aus Kommandant Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin "Buzz" E. Aldrin Junior (von links), entschied mit der Mission Apollo 11 am 20. Juli 1969 den Wettstreit um die erste Mondlandung für sich.

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Das Bild vom ersten Mondspaziergang, das Armstrong von Aldrin schoss, prägte sich tief in das kollektive Gedächtnis der Amerikaner ein. Damit die massenpropagandistische Wirkung nicht verfehlt wird, muss der Raumanzug auch nach etwas aussehen - und den Eindruck einer starken Nation vermitteln.

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Sigmund Jähn, Astronaut, DDR, Kosmonaut, Sojus 31, MIR, dpa

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Mit der Mondlandung der Amerikaner war die Sowjetunion auf dem Wettlauf ins All vorerst auf der Strecke geblieben. Und auch die schmalen Sokol-Raumanzüge, die auf den sowjetischen Sojus-Schiffen zum Einsatz kamen, hinkten den bulligen amerikanischen Modellen modisch hinterher. Der DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn, aufgenommen nach seinem erfolgreichen Flug mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus 31 zur Raumstation Saljut 6, wurde in seiner Heimat trotzdem wie ein Held gefeiert - er war der erste Deutsche im All.

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Leonid Kizim, Vladimir Solovyov, Astronauten, Raumfahrt, AFP

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Mitte der achtziger Jahren schlossen die sowjetischen Raumfahrer wieder mit den amerikanischen Konkurrenten auf - zumindest modisch.

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Rick Sturckow, Patrick Forrester, Mikhail Tyurin, Frank Culbertson, Vladimir Duzhurov, Daniel Barry, Scott Horowitz, Astronauten, Raumfahrt, Reuters

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Kürbiss im All: Auf dem Spaceshuttle Discovery setzte die amerikanische Raumfahrt auf die Signalfarbe Orange. Dafür gab es von der amerikanischen Bevölkerung einen Spitznamen: Die Anzüge wurden "Pumpkin" genannt - Kürbis.

Foto: Reuters (sueddeutsche.de/bre)

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