Das Geschäft mit der Angst: Interpol warnt vor unlizenzierten und illegalen Apotheken, die im Internet Medikamente anbieten.
Kriminelle beuten die Angst vor der Schweinegrippe für Geschäfte mit gefälschten oder abgekupferten Grippemedikamenten aus. Die Täter nutzten dazu das Internet und Spam-Mails, teilte Interpol in Lyon mit.
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"Unlizenzierte und illegale Internetapotheken nehmen Aufträge und Bezahlungen an, ohne die Lieferung der Ware zu garantieren", erklärte die internationale Polizeiorganisation. "Die Kunden, die Ware erhalten, haben keine Garantie für die Sicherheit, Qualität oder Wirksamkeit der Medikamente und bringen dabei ihre Gesundheit ernsthaft in Gefahr."
Bereits drei bis vier Prozent der weltweit umlaufenden Spams beziehen sich auf die Schweinegrippe - mit steigender Tendenz. Zudem sind seit Ausbruch der Seuche hunderte neue Websites mit Bezug zu dem Thema entstanden.
Geschäfte mit illegalen Websites erhöhten auch die Aussichten der Kriminellen, Kreditkartendaten zu stehlen und die Computer der Kunden mit Software zum Ausspähen von Passwörtern zu infizieren, heißt es. Das sei bei allen Naturkatastrophen so. "Mit einer Antwort auf Spam-Mails zur Schweinegrippe oder dem Versuch, online über illegale und unkontrollierte Websites Medikamente zu bestellen, riskieren die Menschen ihr Wohlergehen und ihr Geld."
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(dpa/bica)
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