Merkel vorwurfsvoll, Obama empört: Geheime Dokumente enthüllen, wie ruppig es hinter den Kulissen bei der Klimakonferenz in Kopenhagen zuging - und warum der Gipfel geradezu scheitern musste.
Gut vier Monate nach dem gescheiterten Weltklimagipfel in Kopenhagen sind bisher geheime Dokumente mit Hinweisen auf die Hintergründe des Versagens aufgetaucht.
US-Präsident Barack Obama beschwerte sich in Kopenhagen über den diplomatischen Affront, nur mit einem chinesischen Unterhändler statt mit Premierminister Wen Jiabao zu sprechen. (© Foto: dpa)
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So haben die dänischen Gastgeber das Ziel bindender Vereinbarungen deutlich früher aufgegeben als bisher bekannt, geht aus einem am Wochenende von der Kopenhagener Zeitung Politiken im Internet veröffentlichten Geheimpapier der Kanzlei von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hervor.
Dem Spiegel liegt ferner ein Tonbandmitschnitt vor, der die Kluft zwischen den Regierungen der EU-Länder auf der einen und China sowie Indien auf der anderen Seite belegt. Demzufolge soll es bei der entscheidenden Verhandlungsrunde am 18. Dezember zwischen den Regierungschefs laut geworden sein.
Inkompetenz und arrogant
In dem dänischen Geheimpapier heißt es, dass schon "Anfang 2009 klar war, dass es keine Grundlage für ein Streben nach einem neuen, juristisch bindenden Klimaabkommen gab". Als Rasmussen das Ziel dann bei einem Asien-Gipfel auch offiziell fallen ließ, wurde dies unter anderem aus der Bundesregierung in Berlin hinter den Kulissen als falsch und in jedem Fall zu früh kritisiert.
Der dänische Regierungschef handelte sich auch während des gescheiterten Kopenhagener Treffens massive internationale Kritik wegen Inkompetenz und arroganten Auftretens gegenüber Vertretern der Dritten Welt ein.
Entscheidend für das Ergebnis mit einer unverbindlichen Absichtserklärung sei der Wille des nur zum Abschlusstag angereisten US-Präsidenten Barack Obama gewesen, um jeden Preis mit einer Vereinbarung nach Washington zurückzukehren.
Rasmussen soll wegen des Papiers und seiner bis jetzt anderslautenden öffentlichen Äußerungen vor einen Parlamentsausschuss zitiert werden. Seine Kanzlei lehnte jeden Kommentar ab.
Der dem Spiegel vorliegende Tonbandmitschnitt enthüllt, wie China und Indien eine Einigung auf konkrete Einsparziele von Treibhausgasen blockierten und damit Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Europäische Union düpierten. In dem fast 90-minütigen Treffen fuhr Merkel den indischen Premierminister Manmohan Singh an: "Aber dann wollen Sie nichts rechtlich Bindendes!"
Der entgegnete mit lauter Stimme: "Das ist nicht fair!" Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy soll gesagt haben: "Bei allem Respekt vor China. Man muss auf diese Scheinheiligkeit reagieren." US-Präsident Barack Obama beschwerte sich über den diplomatischen Affront, nur mit einem chinesischen Unterhändler statt mit Premierminister Wen Jiabao zu sprechen.
"Ich weiß, dass hier ein chinesischer Premier ist, der wichtige politische Entscheidungen fällt." Den Vorschlag Europas, das Einsparziel von 50 Prozent Treibhausgas bis 2050 in das Kopenhagener Abschlusspapier aufzunehmen, wiegelte der Unterhändler brüsk ab: "Danke für alle Ihre Vorschläge. Wir haben gesagt, dass wir das langfristige Ziel von 50 Prozent nicht akzeptieren können."
Am Sonntag begann derweil auf dem Petersberg bei Bonn eine Internationale Klimakonferenz mit Umweltministern aus 45 Ländern. Sie soll der Vorbereitung des nächsten Weltklimagipfels in Mexiko dienen.
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(sueddeutsche.de/dpa/hgn/bgr)
Mubarak-Prozess in Ägypten
die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Das ist im höchsten Maße Dekadent !!!Mit andern Worten , liebe Erdbewohner in Vorderasien,Afrika ,Mittelamerika oder Ostasien , lasst eure Kinder an Unterernährung ,heilbaren Krankheiten sterben. Wir brauchen das Geld um die Poolkappen nicht abschmelzen zu lassen ! Seit ihr noch bei Verstand ?
Nun, Gelegenheiten kommen und gehen. Die Griechenrettung sollte als Ersatz für die Klimarettung ausreichend Alternativen bieten, Steuergelder zu verbrennen und Lobbys zu fördern.
Edmund Stoiber nahm früher neben seinen "Ähs" liebend gerne Bezug auf das Wort "Kompetenz" und verwies darauf, wie wichtig diese doch sei. Kabarettisten bescheinigten ihm daraufhin gerne eine Kompetenz-Kompetenz - oder deren Mangel.
In diesem kurzen kleinen Artikel sieht man sehr schön, dass wir in Deutschland nicht die einzigen sind, die mit inkompetenten Führungseliten gesegnet sind.
"da kann man nur froh sein, das man den verfall des planeten nich bis zum bitteren ende mitverfolgen muss."
Dazu gibt es allerdings eine Alternative: Man kann auch hoffen, dass die Klimaapokalyptiker falsch liegen und die Spektiker des Klimawandels im Recht sind. In Anbetracht der aufgekommenen Skandale um und Fehler im IPCC Bericht ist diese Hoffnunf nicht völlig aussichtslos.
Beziehungsweise, was würde die Menschheit tun, wenn der proklamierte Klimawandel natürlichen Ursprungs wäre?
... darüber kann ich auch nicht wirklich froh sein!
Aber wer weiß? Ich glaube gar nicht, dass es noch so lange dauern wird.
..flut..im wahrsten sinne des wortes.
da kann man nur froh sein, das man den verfall des planeten nich bis zum bitteren ende mitverfolgen muss. das können dann die kinder und enkel ausbaden.