Summa summarum Griechenland raus aus der EU? Bloß nicht!
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Eine EU ohne Griechenland? Keine gute Idee, sagt Marc Beise, Leiter des Wirtschaftsressorts der SZ. Eine Rettung des Landes könne nur innerhalb der Staatengemeinschaft stattfinden - auch wenn es weh tut.
"Teuer wird es auf jeden Fall" lautet das Fazit. Irrtum. Bisher gewinnt der deutsche Staat und gewinnen die deutschen Banken. Der Staat leiht sich Geld mit 0% oder sogar negativen Zinsen und gibt es mit Zinsen weiter die viel höher sind als eine Bank zahlen müsste. Davon gibt es also jetzt schon Profite. Vor allem aber sind durch die ganze Krise die Zinsen für Deutsche Staatsanleihen so stark gesunken, sogar unter 0%, dass der deutsche Staat enorm davon profitiert, bei den ständigen Umschuldungen. Und die deutschen Banken schliesslich haben bis zum heutigen Tag ihre Kredite zu 100% mit Zinsen zurückbekommen, dank der Hilfspakete. Das wird sich erst jetzt ändern, nun da 90% der Schulden in öffentlicher Hand sind, also für einen winzigen Teil. - Deutschland profitiert also, und deshalb ist ja die Politik so wie sie ist.
Wenn man fragt, weshalb die Zentralbank den notwendigen Bedarf an Geldern den Länder nicht direkt zu Verfügung stellt, sondern den Geschäftsbanken für einen niedrigen Zinssatz von derzeit 1% Geld verleihen, damit diese dann, so sie denn gewillt sind, Staatsanleihen zu einem Kurs kaufen, welcher horrende Zinsen verspricht, dann wird dieses Kuriosum mit dem Argument gerechtfertigt, dieser Mechanismus wäre eine "Disziplinierung durch die Finanzmärkte" (BuBa-Präsident Jens Weidmann) die vor ungezügelten Umgang mit Geldern durch die Politiker schützen würde.
Wäre dem so, dann hätte es erst garnicht zu keiner Verschuldungskrise kommen können.
Ja, das genaue Gegenteil ist der Fall, erst durch den ungezügelten Umgang der Geschäftsbanken mit den Geldern wurde eine Finanzkrise hervorgerufen, an der nun die Staaten zu zerbrechen drohen.
Wenn die Banken in der Praxis nicht die Rolle erfüllen, die ihnen die Theorie zubilligt, dann ist diese Theorie als widerlegt anzusehen und die Geldschöpfung gehört in die öffentliche Hand.
Würde die EZB Griechenland direkt finanzieren, dann bräuchte weder die griechische Wirtschaft kaputtgespart werden noch müssten in Deutschland notwendige Ausgaben für öffentliche Einrichtungen gekürzt werden.
Natürlich gibt es gute Gründe für Griechenland die Euro-Zone zu verlassen. Gerade die Währungsunion hat einen Großteil der Probleme verursacht, unter denen Griechenland heute leidet.
Auch ohne Schwarzarbeit und Steuerflucht hätte die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft gegenüber dem EU-Raum gelitten. Denn Griechenland kann den Mangel an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Weltmarkt nicht mehr durch Abwertung seiner Währung ausgleichen.
Dagegen ist es im Interesse Griechenlands und der EU, dass Griechenland in der Europäischen Gemeinschaft bleibt. Wirtschaftlich ist Griechenland auf den großen (EU)-Markt angewiesen, um seine Industrie zu entwickeln, Europa andererseits ist auf Griechenland angewiesen, um den Balkan und die Türkei langfristig politisch zu stabilisieren.
... vielleicht noch Heiliger oder Messias?
Der Mensch hat gute Geschäfte in Griechenland gemacht. Und jetzt, bei Griechenlands Pleite lässt er den rücksichtslosen Fundamentalkapitalisten raushängen, der Mobbing der übelsten Sorte gegenüber Griechenland an den Tag legt. Er verdient keine Hochachtung sondern Verachtung. Da muss sich ein kritischer Journalist nicht einschleimen.
"ja, wir sparen die kaputt .. es gibt keine Alternative" - achso? War vorher nicht genug freies Kapital vorhanden, welches Griechenland hinterhergeworfen wurde. Geld, welches eine kleine Gruppe in den letzten Jahren akkumulierte, während die Einkommen der Mehrheit kaum Zuwächse verzeichnete. Welches nicht eingenommen wurde, weil die europäischen Staaten (und nicht nur die) sich einen harten Steuerwettbewerb lieferten und sich dann bei den Beschenkten das Geld leihen durften. Den viele europäische Staaten (auch Deutschland) so wollten, obwohl schon bei der Entstehung des europäischen Binnenmarktes eine gemeinsame (oder zumindest abgestimmte) Steuer- und Sozialpolitik angemahnt wurde.
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... Fehrenbach derart brachial, skrupellos und gleichzeitig unwidersprochen 'rumunken darf nur weil er ein paar Handvoll Euros Umsatz im "Homeland of the Schwabian Hausfrau" vertritt, dann hammer alle miteinand' ein Riesenproblem.
Das Problem heisst ungezügelte Geldmacht.
Solche Dumpbackenpfeifdrüslinge wie der Fehrenbach werden mit ihren unausgegorenen, unethischen und ökonomistischen Beiträgen am Ende des Weges letztlich vorallem zu Bürgerkriegen aus Gründen des Elends beigetragen haben.
Paging
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