Als Wirtschaftsmetropole ist Berlin schon lange aus der Spitzenliga abgestiegen. Nur langsam erholt sich die Hauptstadt. Doch nun ergab eine Befragung internationaler Manager: Künftig könnte sich das ändern. Berlin hat mehr Potential als München.
Berlin hat München in einer Rangliste des Potentials europäischer Geschäftsstädte überholt. Die deutsche Hauptstadt verbesserte sich von Platz neun auf Platz sieben und schnitt damit zum ersten Mal seit der Veröffentlichung der Studie besser als München (Platz neun) ab.
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Das Straßenschild des Potsdamer Platzes in Berlin: Die Hauptstadt ist laut einer Studie als Geschäftsstadt besser als München. (© dpa)
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Vor 20 Jahren lag Berlin noch auf dem 15. Platz. Beste deutsche Stadt ist Frankfurt/Main (Platz drei). An der Spitze bleiben mit deutlichem Abstand London und Paris. Athen hat erneut die rote Laterne und belegt Platz 36.
Das geht aus der 21. Ausgabe der renommierten Studie European Cities Monitor der internationalen Immobilien Beratungsgesellschaft Cushman & Wakefield hervor.
Befragt wurden 500 Manager europäischer Unternehmen, welche Großstadt aktuell die besten Bedingungen für Geschäfte bietet. Im Mittelpunkt standen Personalkosten, wirtschaftliches Umfeld, Zugang zu Fördermitteln, geeignete Büroräumen, Verkehrsanbindungen, schnelle Datenverbindungen oder Lebensqualität. Weitere deutsche Großstädte in dem Business-Ranking sind Düsseldorf auf Platz zehn (2009: Platz 15) und Hamburg auf Platz 15 (2009: Platz zwölf).
Den ersten Platz in Europa belegt Berlin in zwei Teilbereichen: Bei der Verfügbarkeit von Büroräumen und den Anstrengungen zur Verbesserung der Lage. Sehr gute Noten bekommt die deutsche Hauptstadt auch für die gute Verkehrssituation (Platz drei), qualifiziertes Personal (Platz 5), das wirtschaftliche Klima, Fördergeld und Steuerpolitik (Platz sechs), seine Bekanntheit in Managerkreisen (Platz sechs) und die Vielfalt an Fremdsprachen (Platz neun).
Bei der Lebensqualität erreicht Berlin den 13. Platz. Hier liegt Barcelona ganz vorne, letzter ist Moskau. Weniger gut schneidet Berlin ab, wenn es um die Qualität der Telekommunikation (15. Platz) und der Umwelt (17. Platz) geht. Auch die Kosten für Arbeitskräfte liegen im mittleren Bereich (Platz 17). Am teuersten ist das Personal für die Firmen in Oslo, am billigsten in Warschau.
Moskau ist die Stadt, in der sich am meisten Unternehmen in den nächsten fünf Jahren ansiedeln wollen. 47 Firmen planen das in der russischen Hauptstadt. Berlin und München landen hier mit jeweils zwölf geplanten Ansiedlungen auf dem 20. Platz.
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(sueddeutsche.de/dpa/segi/mel)
Großprojekte in Berlin
denn das würde ja bedeuten, daß in Berlin in Kürze Vollbeschäftigung herrscht.
und wer glaubt das noch?
Wäre interessant, welchen Platz München bezüglich Verkehrsanbindungen einnimmt.. Hier wird immer großspurig geredet, geplant und unterm Strich doch nichts gemacht.
Das lässt darauf schließen:
Man will bewusst schlechter werden!
Sinkende Mieten, ein Mehr an verfüg- und bezahlbaren Wohnungen, reichlich Plätze zur Kinderbetreuung, eine weniger versnopte Gesellschaft und ein geringeres Bevölkerungswachstum als prognostiziert: Oh Allah wäre das schön!!!
eine Schöne Umschreibung für Muffensausen?!?
Oh je ! Potential! Da sag ich nur etwas überspitzt : Wo nix is, bedeutet das entstehen von einer Sache (in diesem Fall z.B. ein Unternehmen) eine unendliche Steigerung.
Ein Entwicklungsland hat auch (rein theoretisch) ein höheres Wachstumspotential als ein bereits entwickelter Staat.