Reden wir über Geld mit Sven de Vries Zärtliche Böcke sind erfolgreicher

"Über Monate oder Jahre entwickelt sich zwischen dem einzelnen Schaf und mir eine Freundschaft", sagt Schäfer Sven de Vries.

(Foto: Michael Schwarz)

Der Wanderschäfer Sven de Vries erzählt, welche männlichen Schafe bei seinen "Mädels" landen, wie er von 1200 Euro netto im Monat lebt - und warum er sich als reich empfindet.

Von Veronika Wulf und Harald Freiberger

Sven de Vries ist einer der letzten Wanderschäfer in Deutschland. Er lebt in einem Bauwagen und zieht mit seiner Herde über die Schwäbische Alb. Im Stall unweit von Memmingen stehen die Tiere, die nicht mitlaufen können: alte Schafe und ganz junge Lämmer. Sven de Vries, 36, sitzt auf einem Klappstuhl davor und erzählt. Manchmal blökt es aus dem Stall, manchmal aus seiner Hosentasche - der Klingelton eines Schäfers.

SZ: Herr de Vries, reden wir über Geld. Ihr Wollpullover hat ...