Sparen? Nicht mit den Gewerkschaften. DGB-Boss Sommer kündigt eine Protestwelle gegen die Pläne der Regierung an. Allerdings erst "nach der Sommerpause".
Die Gewerkschaften proben den verzögerten Aufstand: DGB-Chef Michael Sommer hat eine Mobilisierung gegen die Sparpläne und die Gesundheitspolitik der Bundesregierung angekündigt.
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Abschied vom "bewährten Prinzip"
"Nach der Sommerpause werden wir mobilisieren", sagte Sommer der Passauer Neuen Presse. Union und FDP sollten "den Druck der Menschen zu spüren bekommen". Sommer lehnte das geplante Sparpaket der Bundesregierung als "Fehleinschätzung" ab.
"In der aktuellen Situation muss man die Nachfrage stimulieren, darf die Konjunktur nicht abwürgen", führte der Gewerkschaftschef aus. Noch schärfer kritisierte Sommer die Reformpläne von Schwarz-Gelb für das Gesundheitssystem, denen "eine katastrophale Grundentscheidung" zu Grunde liege.
Die Bundesregierung wolle "endgültig weg vom bewährten Prinzip, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zu gleichen Teilen für die Gesundheitskosten aufkommen".
Werde das System teurer, könnten sich die Arbeitgeber zurücklehnen und Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen sowie Rentner "zahlen drauf". "Hier wird die Axt an die Grundfesten unseres Sozialstaates gelegt", kritisierte Sommer.
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(sueddeutsche.de/AFP/hgn/mel)
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sommer ist nen weich ei ...deswegen heisst er ja auch michael....
wenn der kampf ankuendigt weiss die merkelei ----hahaha das wird doch nix hahaha
der michel sommer hahaha .....
Sie schreiben: "Er soll mal sagen, wie die überhöhten Ausgaben für Soziales des Bundes reduziert werden könnten."
Dies ist für den Bereich Gesundheitswesen sehr einfach:
- Rote Liste (ähnlich wie in Dänemark und den Niederlanden)
- Pharmavertreter verbieten
- Höchstpreise festlegen ( Schmerzmittelpreisvergleich: Tramal - Deutschland 20
Stück: um die 20 Euro (Zuzahlung 5 Euro), in Spanien: unter 5 Euro (30 Stück)
ohne Zuzahlung)
- Reduzierung der Medizintechnik
- die KV's auflösen (unnötiger Kostenfaktor)
- Reduzierungen von Untersuchungen - Beispiel Röntgen:
Deutschland in doppelt so viele wie in Dänemark, Schweden und Niederlande.
Wenn das Niveau des Gesundheitswesens mitbestimmend für die durchschnittliche Lebenserwartung ist, dann hat das Gesundheitswesen der BRD beachtliche Einsparpotentiale:
Deutschland: 80,2
Schweden: 81,2
Niederlande: 80,5
Die Ausgaben (Gesundheit) in Schweden und den Niederlanden sind um ca. 1,5 % geringer.
keulchen triffts im kern.
denn die großspurig angekündigte mobilisierung der gewerkschaften wird erfahrungsgemäß wohl wieder nichts außer einem lauen lüftchen werden.
und dass das ganze auf die zeit nach dem ausgedehnten sommerurlaub verlegt wird , sagt doch auch so einiges über die kampfeslust der gewerkschaften ...
fazit: für uns bürger bleibt alles beim alten, wenn wir nicht selbst auf die strasse gehn..
An seiner Stelle würde ich den Mund halten. Er hat sich mit Wirtschaftsvoraussagen schon so oft geirrt. Vor einiger Zeit posaunte er, die Wirtschaft könnte nie anspringen, weil die Leute kein Geld haben. Total daneben. Er wird nie begreifen, Daß Kostenerhöhungen immer nur den kleinen Mann treffen. Er soll mal sagen, wie die
überhöhten Ausgaben für Soziales des Bundes reduziert werden könnten.
... wie sein Namensvetter in der BRAVO.
"Hier wird die Axt an die Grundfesten unseres Sozialstaates gelegt", kritisierte Sommer."
Die hat er wohl selber mit RotGrün schon mal ganz schön geschungen.
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