Luxuswohnung in Berlin 22 000 Euro pro Quadratmeter

Teures Pflaster: Blick auf den Gendarmenmarkt in Berlin

(Foto: AFP)

Sie symbolisiert die steigenden Preise auf dem Immobilienmarkt: In Berlin wurde eine Luxuswohnung für mehr als fünf Millionen Euro verkauft. Es ist einer der teuersten bekannten Käufe in Deutschland.

  • In Berlin wurde eine Wohnung für 22 000 Euro pro Quadratmeter verkauft. Das ist einer der teuersten Käufe, die deutschlandweit bekannt sind.
  • Die Wohnung in der Nähe des Gendarmenmarkts kostete etwa 5,7 Millionen Euro.
  • Die Preise für Wohnungen in Berlin ziehen auch abseits des Luxusmarkts an. Von 2012 auf 2013 wurde der Quadratmeter im Schnitt zehn Prozent teurer.

Wohnung in Berlin erzielt extremen Quadratmeterpreis

Als "Penthouse der Superlative" bezeichnet die zuständige Immobilienfirma die Wohnung: 22 000 Euro hat der Quadratmeter gekostet, das macht bei 260 Quadratmeter Wohnfläche rund 5,7 Millionen Euro. Käufer sei ein deutsches Family-Office, teilt die Agentur Virtu mit. Family-Offices verwalten das Vermögen von wohlhabenden Familien. Nach Konzernangaben ist die Wohnung die bisher teuerste in Berlin. Die Stadt spricht in ihrer jüngsten Veröffentlichung dazu von Spitzenwerten bei Quadratmeterpreisen von etwa 13 000 Euro.

Luxus mit sechs Metern Deckenhöhe

Bilder von der Wohnung gibt es keine, nur die Beschreibung der Verkäuferfirma Virtu. Demnach darf sich der künftige Bewohner auf einen Weinkeller, einen Kamin, eine Sauna mit Stadtblick und einen hauseigenen Fitnessraum freuen. Die Decken seien sechs Meter hoch. Das Gebäude befindet sich am Hausvogteiplatz 14, in der Nähe des Berliner Gendarmenmarkts, am Platz der ehemaligen Reichsbank.

Immobilienmarkt in Berlin

Die Preise für Wohnungen in der Hauptstadt steigen auch abseits der Luxuskategorie. Gutachter haben alle notariell beurkundeten Immobilienverkäufe für 2013 untersucht (PDF). Demnach wurden in Berlin 27 141 Wohnungen verkauft. Im Schnitt mussten die Käufer dafür etwa 168 000 Euro bezahlen. Pro Quadratmeter waren es 2660 Euro. Das ist ein Plus von mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.