Sabotage und Spionage im Internet sind ärgerlich - können aber auch lukrativ sein. Die großen Rüstungskonzerne Boeing und EADS sehen im Cyberwar ein Milliardengeschäft und wollen online verstärkt mitmischen. Die Amerikaner denken dabei vor allem an einen Auftraggeber.
Die Rüstungskonzerne nehmen das Geschäft mit dem Cyberwar ins Visier. Das europäische Unternehmen EADS will eine Internet-Sicherheitsfirma gründen, meldet die Financial Times Deutschland. Auch der US-Konzern Boeing verspricht sich von der Sparte Wachstumschancen, schreibt das Wall Street Journal. Beide Unternehmen wittern ein Milliardengeschäft.
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Mitarbeiter der US Air Force in Colorado. (© REUTERS)
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Sabotage und Spionage im Internet nehmen zu. 2010 griff der Computerwurm Stuxnet iranische Atomanlagen an. Im Mai traf es den Verteidigungskonzern Lockheed Martin, in dessen Netzwerke Hacker eindrangen.
"Cyber-Crime ist ein Problem, aber Probleme schaffen Märkte", sagte EADS-Chef Louis Gallois. Unter dem Dach der Sicherheitssparte Cassidian will EADS nun eine eigene Internetsicherheitsfirma gründen, sagte Cassidian-Chef Stefan Zoller der FTD. "Wir wollen mehrere Hundert Millionen in den Bereich investieren, wobei ein Großteil für den Aufkauf von Spezialfirmen verwendet werden soll", sagte Zoller. "Amerikaner und Chinesen sind derzeit in Europa dabei, bei den meist kleinen und mittelständischen Firmen einzusteigen. Da dürfen wir nicht zu spät kommen."
Bislang spielt das Geschäft noch eine relativ kleine Rolle: Die Rüstungs- und Sicherheitssparte Cassidian trägt laut FTD derzeit nur rund sechs Milliarden Euro zum EADS-Gesamtumsatz von etwa 46 Milliarden Euro bei.
Der US-Konkurrent Boeing sieht in Cybersicherheit ebenfalls Potential. Er hofft vor allem auf zukünftige Pentagon-Aufträge, sagte Chris Raymond, der bei Boeings Sicherheitssparte die Strategie verantwortet. Die hohen Ausgaben des US-Verteidigungsministerium stehen aktuell zur Diskussion.
Linktipp: Der australische Sende ABC erklärt in einer sehenswerten Animation, wie der Wurm Stuxnet funktioniert.
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(sueddeutsche.de/bbr)
Das wird eine interessante Mischung - erfolgreich aber sicher nicht!
Unter denen gibt's mehr Selbstmorde und PTSD-Fälle als unter kämpfenden Truppen - neue Zeiten, neue Probleme. O Brave New World! That has such people in it!
Aber gut, ist mir lieber, als dass durch Hacker-Angriffe irgendwer handlungsunfähig wird - Tiere, die man in die Ecke drängt, beißen...
wie die harten Männer in Tarnuniform im Grossraumbüro sitzen?
"SIR, melde einen CYBER-Angriff, SIR!"