Hugo Boss Jetzt mal langsam

Teure Hugo-Boss-Handtaschen: Auch mit Accessoires verdienen die Modehersteller Geld.

(Foto: Thomas Niedermüller/dpa)

Hugo Boss ist nach seiner schnellen Expansion in die Krise geraten und schließt einen Teil seiner 1100 Geschäfte. Vor allem in China soll zuerst gespart werden. In den USA soll dagegen eine Werbekampagne helfen.

Claus-Dietrich Lahrs war schon nicht mehr da. Der Vorstandsvorsitzende des Modeanbieters Hugo Boss hatte vor zwei Wochen überraschend seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Am Donnerstag musste sein ehemaliger Kollege Mark Langer in der Hauptverwaltung in Metzingen weitere schlechte Nachrichten verkünden. Die Zahlen sind schlecht, ein Teil der 1100 Läden muss geschlossen werden, in den Vereinigten Staaten soll jetzt eine große Werbekampagne gegen die schrumpfenden Gewinne helfen.

"2016 wird ein entscheidendes Jahr für Hugo Boss werden", sagte Finanzvorstand Mark Langer. Er will ...