Vor etwa einem Jahr scheiterte die Bahn mit ihren Plänen, sich am Hamburger Hafen zu beteiligen. Doch nun arbeitet der Schienenkonzern offenbar wieder an einem Finanzierungskonzept.
Wie welt.de unter Berufung auf Kreise der Bieter berichtet, plant die Bahn dieses Mal aber nicht mehr allein. Partner bei der Finanzierung der Übernahme der Anteile an der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) soll Morgan Stanley sein. Gemeinsam mit der US-Investmentbank will die Bahn auch die geplanten Milliardeninvestitionen in die HHLA stemmen.
Der Hamburger Hafen boomt. Der Einstieg bei der Betreibergesellschafterin HHLA erschient etlichen Bietern lukrativ. (© Foto: ddp)
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Morgan Stanley wolle sich selbst finanziell in beträchtlicher Höhe engagieren, schreibt welt.de weiter.
Als weiterer Interessent tritt nach den welt.de-Informationen die australische Bank Macquarie auf. Macquarie fiel in Deutschland zuletzt durch die Übernahme der Energie-Dienstleistungsfirma Techem auf.
Die Stadt äußert sich nicht
Die Stadt Hamburg als Verkäuferin habe sich bislang nicht zum Kreis der Bieter geäußert. Auch die genannten Unternehmen hätten keinen Kommentar dazu abgegeben.
Der Hamburger Senat hat derzeit 49 Prozent der HHLA-Anteile zum Verkauf ausgeschrieben.
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