Lufthansa und Air France/KLM bekommen Konkurrenz: Mit der Fusion von British Airways und Iberia entsteht eine der größten Fluglinien weltweit.
Die Fluggesellschaft British Airways (BA) und die spanische Linie Iberia haben sich auf eine Fusion geeinigt. Das teilten beide Unternehmen nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung am späten Donnerstagabend mit. Der Zusammenschluss soll demnach bis Ende 2010 vollzogen sein und Kosten von jährlich 400 Millionen Euro einsparen. Beide Marken sollen erhalten bleiben.
Die Fusionsverhandlung hatten sich über 16 Monate hingezogen - nun haben British Airways und Iberia sich geeinigt. (© Foto: dpa)
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Mit einer Fusion würde eine der größten Fluggesellschaften der Welt entstehen, die den Branchenriesen Lufthansa und Air France/KLM nahe käme. Beide Unternehmen hatten bereits seit 16 Monaten versucht, sich auf eine Fusion zu einigen. Nach den Plänen soll BA 55 Prozent an dem neuen Unternehmen halten und Iberia 45 Prozent, Hauptsitz soll London sein.
Tief in den roten Zahlen
Der BA-Vorstandschef Willie Walsh soll die Geschäftsführung übernehmen, als Aufsichtsratsvorsitzender ist Antonio Vazquez vorgesehen, der bisherige Präsident von Iberia. "Die Fusion wird eine starke europäische Fluglinie hervorbringen, die wettbewerbsfähig ist für das 21. Jahrhundert", sagte Walsh der BBC.
Die neue Gruppe würde über eine Flotte von 419 Flugzeugen verfügen und 205 Ziele anfliegen. 2008 transportierten BA und Iberia nach eigenen Angaben 62 Millionen Passagiere, im vergangenen Geschäftsjahr machten sie zusammen etwa 15 Milliarden Euro Umsatz.
Beide Unternehmen stecken jedoch tief in den roten Zahlen. BA hatte erst vor einer Woche einen Halbjahresverlust vor Steuern von 292 Millionen Pfund (323 Mio Euro) verkündet, Iberia einen Verlust von etwa 165 Millionen Euro. Der Fusion müssen noch die Regulierungsbehörden sowie die Aktionäre zustimmen.
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(SZ vom 13.11.2009/jobr)
Ich meinte nicht die Fusion zwischen BA und Iberia- die wird sicher seitens des KArtellamtes durchgehen. Aber die Briten haben ja noch eine andere Baustelle im Transatlantikbündniss mit AA. Die Entscheidung wurde ja auf 2010 vertagt. Und je nachdem wie sich das entwickelt, wird sich zeigen, was aus oneworld wird.
Ich bin mal gespannt,wer von beiden den kuerzeren Halm zieht,die Briten haben nur bewiesen,dass sie mit ihter Leasigflotte rote Zahlen schreiben.
dass sind eigentlich große Seemächte gewesen,
die einander bekämpft haben bis aufs Blut, in der Luft sieht dass ganz anders aus,
hier verteilt man die Märkte friedlicher
hier kooperiert man!
Fasten seatbelts please
Das Kartellamt hat auch die Fusion von Air France und KLM genehmigt. Ebenso durfte sich Lufthansa die Swiss und Austrian einverleiben. Beide sind größer als BA+Iberia. Insofern sind seitens des Kartellamtes kaum Probleme zu erwarten.
Wer weiß auch wie sich das Kartellamt zum Thema Transatlantikbündniss AA und BA entscheidet. Wenn das nicht klappt, dann taucht ja noch ein großes Problem auf.
Wie soll BA dann noch reagieren? Die Schere zwischen "den 3 Großen" wird doch dann immer größer.
Einer muss doch daran scheitern. Mehr mehr mehr kann ja nciht der Weisheit letzter Schluss sein.Wobei....in der heutigen Zeit ist das wahrscheinlich das einfachste für die Großen auf dem Markt. Dann können die kleinen ganz schnell geschluckt werden und man hat Ruhe, wenn die Zeiten wieder gut sind. Das ist auch eine Möglichkeit die globalen Fusionsbeschränkungen zu umgehen.
Schwierige Sache...
Paging