Fahrplanwechsel der Bahn Bahn erhöht die Preise um bis zu 14 Prozent

  • Die Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis) werden in der zweiten Klasse durchschnittlich um 1,9 Prozent teurer, in der ersten Klasse sind es 2,9 Prozent.
  • Für die Kunden der Rheintalstrecke gibt es eine Nullrunde.

Zum 10. Dezember erhöht die Bahn ihre Preise im Schnitt um 0,9 Prozent. Doch der "Schnitt" ist hier wenig aussagekräftig, weil die Preisanhebungen je nach Ticketart und Strecke variieren. Die Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis) werden in der zweiten Klasse durchschnittlich um 1,9 Prozent teurer, in der ersten Klasse sind es 2,9 Prozent. Und wer mit dem ICE von München nach Berlin fahren will, muss im flexiblen Tarif künftig 150 Euro zahlen. Das sind satte 13,6 Prozent mehr als bisher. Dafür verkürzt sich die Fahrzeit auf der neuen Hochgeschwindigkeits-Trasse von bisher sechs auf viereinhalb Stunden.

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Entschädigung für lange Sperrung

Ansonsten liegt die Spanne nach Angaben der Bahn je nach Strecke zwischen 0 und 3,5 Prozent. Der reguläre Fahrpreis von Hamburg nach Berlin steigt etwa um 2 auf 81 Euro, das ist ein Plus von 2,5 Prozent.

Als Entschädigung für die lange Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt werden die am stärksten genutzten Strecken über den Abschnitt Karlsruhe-Basel nicht teurer.

Birgit Bohle, Fernverkehrschefin der Bahn, spricht insgesamt von einer "ausgesprochen moderaten Preiserhöhung". Vor einem Jahr lag sie bei 1,3 Prozent. Bereits vor einem Monat hatten die deutschen Regionalbahnen ihre Preiserhöhungen bekanntgemacht: Einzeltickets für den Nahverkehr werden im Durchschnitt 2,4 Prozent teurer.

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