Ab 1. Januar gilt für Hotelaufenthalte die ermäßigte Mehrwertsteuer. Verbraucherschützer fordern die Hotels zur Weitergabe der Ermäßigung an die Gäste auf. Diese sollten auf sinkende Preise achten.
Verbraucherschützer haben die Hotelbranche aufgefordert, die Steuervergünstigung durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz für Preissenkungen zu nutzen.
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Ein Gästezimmer im Hotel Bischofsschloss in Markdorf (Bodenseekreis): Die Hotels betrachten die Senkung der Übernachtungspreise nur als eine Option unter mehreren, die aus der Senkung der Mehrwertsteuer für sie entsteht. (© Foto: dpa)
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Er erwarte, dass die Hoteliers "ihr Steuergeschenk zum 1. Januar in großem Umfang an die Kunden weitergeben", sagte der Vorstandschef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, der Frankfurter Rundschau) (FR).
Man werde das Verhalten der Branche beobachten: "Purzeln die Übernachtungspreise nicht unmittelbar nach Jahresbeginn, ist dies für Politik und Hotelgewerbe gleichermaßen ein Offenbarungseid", betonte Billen. Er riet den Verbrauchern, ab Januar genau hinzuschauen, wie viel sie im Vergleich zum Vorjahr für eine Übernachtung zahlen.
"Attraktivere Angebote"
Union und FDP hatten kurz vor Weihnachten beschlossen, den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen vom 1. Januar von 19 auf nur noch sieben Prozent zu senken. Vertreter des Hotelsektors versicherten bei einer Umfrage der FR, im Sinne ihrer Kundschaft zu reagieren.
Die Minderung der Steuerlast gebe "die notwendigen Handlungsspielräume, um für unsere Gäste attraktivere Angebote machen zu können", sagte der Geschäftsführer der Best-Western-Hotels, Marcus Smola. Man werde die Vorteile "direkt und indirekt weitergeben".
Smola und der Sprecher der Hotelkette Accor, Michael Kirsch, machten aber deutlich, Preissenkungen seien nur eine Option unter vielen. So gebe es im Hotelwesen "dringenden" Renovierungs- und Ausbaubedarf. Auch solle verstärkt ins Personal investiert werden.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher (FDP), sagte der FR, es sei jetzt Sache der jeweiligen Hotels, festzulegen, "was im Einzelfall richtig" sei.
FDP will Arbeitslosenversicherung nicht verteuern
Die FDP will 2011 zudem nicht den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung erhöhen, um weitere Steuersenkungen zu finanzieren. "Das ist nicht unsere Absicht", betonte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Carl-Ludwig Thiele, in einem Interview mit der Südwest Presse.
Thiele bekannte sich zu den geplanten Steuersenkungen 2011. "Aber wir werden die wirtschaftliche Entwicklung und die Steuerschätzung im Mai 2010 im Auge behalten."
Eine Sondersteuer für Bankmanager lehnte der FDP-Finanzexperte ebenso ab wie eine Finanztransaktionssteuer. "Letztlich werden sie nicht die Banken zahlen, sondern die Kunden", sagte er zu Forderungen, die Banken stärker zu belasten. Thiele hält es nicht für sinnvoll, normale Bürger zusätzlich zu belasten, die für ihr Alter Vorsorge betreiben.
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(sueddeutsche.de/dpa/pak/tob)
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Welcher Hotelier verzichtet freiwillig auf die Mehreinnahmen? Wohl kaum ein wirtschaftlich denkender...
Als ich letzte Woche in zwei Hotels übernachtete fragte ich jedes mal bei der Abreise ob denn nun ab Januar die Preise um 12 % fallen. Die Antwort war in beiden Fällen gleich ... die Preise bleiben gleich, das ganze mit der MwSt. ist quatsch wir haben jetzt nur mehr Arbeit damit weil das Frühstück mit 19% Merkelsteuer nicht mehr auf der Übernachtungsrechnung stehen darf und auf eine separate Rechnung müsse.
Warum, frage ich mich, macht man solche "Steuergeschenke" wenn sie keiner will?
Da läuft grob was schief in Berlin!
Wie blöd halten denn Politiker insbesondere unser Horst Seehofer das allgemeine Volk? Ja man staune er bekommt sogar noch Recht, denn die Masse des Volkes ist viel zu unintelligent diese Spielchen zu kapieren. Es kommt auch noch hinzu, dass die CSU im Besonderen den Kommunalen Verbänden in erster Linie den Tourismuslobbyisten hörig sein muss, sonst läuft die CSU Gefahr bei der nächsten Wahl unter die 30 + X zu rutschen, ein mächtiger Präsidnet des Städtetages mit dem Namen Schaidinger samt allen schwarzen Bürgermeistern läuft viel zu viel hinter den Kulissen, das hat doch schon begonnen mit der Mehrwertsteuerdebatte um die Seilbahngesellschaften,wurde weiter geführt mit der Einführung der Zweitwohnungssteuer für die Toursimuslobbykommunen, das Parlament = alle Mitglieder des Landtags wurden doch nur aufgehetzt und man gab den Forderungen der Kommunalen Verbände nach, obwohl alle diese Kommunen schon seit 1988 aus Steuermitteln finanzierte Zuwendungen mit dem Begriff: Schlüsselzuweisungen für Nebenwohnsitze bedacht worden sind, sattelte man nochmals zur scheinbaren Entschädigung für den Kommunalen Aufwand die Zweitwohnungssteuer noch drauf. Somit hat man innerhalb von 5 Jahren diesen raffgierigen Kommunen Einnahmen von etwa 130 Millionen Euro ermöglicht.plus ungekürzt hat man die Schlüsselzuweisungen für Nebenwohnungen mit 175 Millionen Euro ohne jeglichen Landtagsbeschluss überlassen. Mit dem ominösen Namen "Beschleunigungsgesetz" auf Bundesebene setzte sich doch Seehofer gegenüber allen anderen Parteien durch mit der Mehrwertsteuersenkung für Behergungsbetriebe. Der größte Teil unserer Bürger hat dieses Schauspiel noch nicht erkannt und von den Medien wird alles unter den Tisch gekehrt!
Glaubwürdige Politik sieht allerdings anderst aus!
Wurden beide sinnvoller Weise abgelehnt, da beide keinen Sinn machen und auch nicht realisierbar sind, wenn es hierfür keinen weltweiten Konsens gibt. Und den gibt es nicht (um nur Indien und Chian zu nennen).
"Eine Sondersteuer für Bankmanager lehnte der FDP-Finanzexperte ebenso ab wie eine Finanztransaktionssteuer. "Letztlich werden sie nicht die Banken zahlen, sondern die Kunden", sagte er zu Forderungen, die Banken stärker zu belasten. Thiele hält es nicht für sinnvoll, normale Bürger zusätzlich zu belasten, die für ihr Alter Vorsorge betreiben."
Aber noch viel mehr doch die Klientel der FDP, die wieder einmal ihre soziale Ader entdeckt, um Schaden von den Freunden abzuwenden. Sonst stehen wir Otto Normaldeppen bei denen ja nicht so hoch im Kurs...
Paging