BP-Chef Tony Hayward hat eingeräumt, dass seine Firma nicht ausreichend auf eine Ölkatastrophe vorbereitet war.
Der Ölkonzern BP war nach eigener Einschätzung nicht ausreichend auf die Gefahr einer Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vorbereitet. BP-Chef Tony Hayward räumte ein, nicht über die nötige Technik zur Bekämpfung der Katastrophe verfügt zu haben. "Es ist ohne Zweifel klar, dass wir nicht die Werkzeuge hatten, die man in seinem Werkzeugkasten haben will", sagte er der Financial Times. In der vergangenen Woche hatte er noch erklärt, BP habe die Technologie, um die Folgen der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon zu beherrschen. Sie sei aber noch nie zur Anwendung gekommen, da es in den vergangenen 20 Jahren keinen vergleichbaren Vorfall gegeben habe.
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BP-Chef Tony Hayward (Bild) hat sich für seine Äußerungen entschuldigt und schlechte Vorbereitung zugegeben. (© ap)
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Gleichzeitig entschuldigte sich Hayward für seine umstrittene Äußerung, er wolle sein altes Leben zurück. Die Worte waren insbesondere bei Angehörigen der elf Arbeiter auf Empörung gestoßen, die bei der Explosion der Öl-Plattform umgekommen waren. "Ich habe eine verletzende und gedankenlose Bemerkung gemacht", erklärte Hayward.
(Reuters/dana)
(sueddeutsche.de)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Früher hätte sich ein Generaldirektor eines Unternehmens, das so versagte (falsche Ventile, keine Notfallpläne, keine Methoden und Notfallausrüstung) eine Kugel durch den Kopf geschossen.
Dieser "Kapitän" hatte für die Mannschaft noch nicht einmal vergammelte Rettungsboote, der hatte überhaupt keine Rettungsboote an Bord.