China, Russland, Indien, USA - in allen diesen Ländern laufen die Geschäfte von Volkswagen prächtig. Selbst im krisengeschüttelten Europa langen die Käufer kräftig zu.
Von Krise ist fast nichts zu sehen: Europas größter Autobauer Volkswagen hat im vergangenen Jahr mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor. Der Absatz der Marke VW wuchs um 13,1 Prozent. Insgesamt wurden 5,1 Millionen Autos an Kunden in aller Welt ausgeliefert, 2010 waren es 4,5 Millionen gewesen.
Bild vergrößern
Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler sagte, der neue Kleinwagen Up und die neuen Modelle von Passat, Jetta und Beetle seien hervorragend gestartet. (© dapd)
Anzeige
Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler sagte, der neue Kleinwagen Up und die neuen Modelle von Passat, Jetta und Beetle seien hervorragend gestartet und hätten die Wettbewerbsposition von Volkswagen gestärkt.
Auf wichtigen Wachstumsmärkten verzeichne die Marke Volkswagen große Zuwächse. In China wuchs der Absatz um 13,8 Prozent auf 1,72 Millionen Fahrzeuge, in den USA um 26,3 Prozent auf rund 324.000. In Russland legten die Auslieferungszahlen um mehr als 100 Prozent auf 118.000 zu, in Indien um 151 Prozent auf 76.000.
Im gesamten Asien/Pazifik-Raum verzeichnete die Marke in den vergangenen zwölf Monaten ein Auslieferungsplus von 16,6 Prozent auf 1,93 Millionen Fahrzeuge. In der Region Nordamerika steigerte VW die Verkäufe um 22,2 Prozent auf knapp 500.000, in Südamerika fiel das Wachstum dagegen mit 2,2 Prozent (auf 772.800) deutlich geringer aus.
Zufrieden war VW auch über die Entwicklung in Europa: Dort wuchs Volkswagen nach eigenen Angaben stärker als der Gesamtmarkt. Europaweit legte der Autoabsatz um 3,6 Prozent zu, VW lieferte hingegen 11,2 Prozent mehr Fahrzeuge aus, insgesamt 1,72 Millionen.
Sport-Scheck-Chef Stefan Herzog über die EM, neue Geschäfte und den Gesellschafter Otto. Wirtschaft Jetzt lesen ...
- Zahl der Autodiebstähle steigt Klauen leicht gemacht 02.01.2012
- Politiker im VW-Aufsichtsrat Einladung zum Machtmissbrauch 02.01.2012
- Volkswagen und Porsche Schmerzen nach dem Angriff 01.01.2012
- Blackberry-E-Mails nach Feierabend blockiert Stille Nacht für VW-Mitarbeiter 23.12.2011
- Autohersteller BMW und Toyota besiegeln Diesel-Deal 01.12.2011
- Zum 15. Mal auf Startplatz eins Vettel knackt Mansells Pole-Rekord 26.11.2011
- Streit um Einfluss Niedersachsens beim Autokonzern EU klagt erneut gegen VW-Gesetz 23.11.2011
(Süddeutsche.de/dpa/hgn)
Deutsche Goldreserven
ist das vielleicht der Grund, weil der asiatische Absatzmarkt mittlerweile der Größte für VW ist.
Dort haben bekanntlich die Regierungen auch viel zu sagen.
Mich würden die Verkaufspreise in China oder Indien interessieren. Ich schätze 50% der deutschen. Einen Polo solls da ab 6000 Euro geben.
nach Meinung aller "Kommentarexperten" haben wir:
durch den "Irrsinn" Abwrackprämie in Deutschland auf Jahrzehnte keine Autos mehr zu verkaufen
und
wegen enormer "Überkapazitäten" im PKW Bereich den baldigen Tod zu erleiden.
Beides ist leider ebenso fatal wie falsch gedacht. Unterm Strich war die Abwrackprämie ein großer Erfolg und von Überkapazitäten kann keine Rede sein. Naja, örgeln wir halt wieder an der bösen VW Mitbestimmung rum, gibt ja sonst nix.