Der neue Chef der Bischofskonferenz empört einige Amtsbrüder mit seinen Thesen zum Zölibat, zur Homo-Ehe und zum Verhältnis zu den Protestanten. Ein Richtungskampf mit den konservativen Bischöfen bahnt sich an.
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Matthias Drobinskimehr...
Der katholische Weltjugendtag ist vielfältiger, als mancher Bischof denkt: Es werden sich die Jubler und Zweifler treffen, die Charismatiker und die politisch Engagierten, die Überzeugten und die Teilzeitchristen.
Ein Kommentar von
Matthias Drobinskimehr...
Bundesforschungsministerin Annette Schavan zu fehlenden Arzneien aus deutschen Labors, dem Exodus der Wissenschaftler und ihrer Haltung beim Import von Stammzellen.
Interview:
Kristina Läskermehr...
Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer gerät immer stärker unter Druck. Wegen seiner Liebesaffäre fordern nun erste CSU-Politiker seinen Verzicht auf die Kandidatur für den Parteivorsitz.
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Zum Weltjugendtag sollten sich 2005 eine Million Menschen und das Kirchenoberhaupt in Hangelar treffen, daraus wird nun nichts.
Von
Von Matthias Drobinskimehr...
Zunächst schwieg Kardinal Meisner zur Kritik an seiner Rede von einer "entarteten Kultur". Jetzt äußerte er sich doch: Das Ganze sei ein Missverständnis.
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Der gewaltsame Tod des Gründers der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Frère Roger, hat in der evangelischen und katholischen Kirche Trauer und Bestürzung ausgelöst.
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Eigentlich soll aus dem Konklave nichts an die Öffentlichkeit dringen. Doch nach der Wahl des neuen Papstes nehmen es die Kardinäle nicht mehr so genau. So berichtet etwa der Kölner Kardinal Meisner, dass die bereitgestellten Schuhe Joseph Ratzinger zu groß waren. Aber jeder Papst muss schließlich erst in die "Schuhe des Fischers" hineinwachsen.
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Der Konflikt zwischen Grünen-Politikern und katholischen Würdenträgern findet kein Ende. Nun greift der Abgeordnete Volker Beck den Kölner Kardinal Meisner an, der zuvor über das "Triebbündel" Mensch gewettert hatte.
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In einem Rundumschlag hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner Politik, Medien und Gesellschaft scharf kritisiert. Deutschland lebe unter seinen geistigen und geistlichen Verhältnissen. Und er geißelte den Umgang mit menschlichem Leben.
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Auch nach dem Konklave bleibt Ratzinger sich treu: Seine erste Predigt als Papst wird er der Tradition gemäß auf Latein halten. Johannes Paul II. hatte nach seiner Wahl keine Messe in der Sixtinischen Kapelle abgehalten, sondern die Kardinäle im Presbyterium empfangen - und auf Italienisch zu ihnen gesprochen.
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Ein fremdelnder Papst begeistert die Menge, doch macht sie auch ratlos - und in der Synagoge wird die heikelste Stunde zum historischen Moment.
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Monika Maier-Albang und Matthias Drobinskimehr...
Die katholische Kirche nervt nicht, weil sie Finger in Wunden legt. Sie nervt, weil sie für die Zweifelsfälle des Lebens keinen Blick hat.
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Matthias Drobinskimehr...
Der Kölner Kardinal Meisner hat Verständnis für den Bau einer Moschee in Köln geäußert, zugleich aber auch ein "ungutes Gefühl" eingeräumt. Es sei Wachsamkeit geboten.
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Die Auflagen für die Forschung mit embryonalen Stammzellen sind künftig in Deutschland weniger streng als bisher. Der Bundestag stimmte nach engagierter Debatte einer Gesetzesänderung zu, die deutschen Wissenschaftlern die Arbeit mit neueren Stammzelllinien erlaubt.
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Der Papst und die Deutschen schienen in einer Art negativer Symbiose zu leben: In nur wenigen Ländern war Johannes Paul II. so umstritten wie in Deutschland. Matthias Drobinski kommentiert.
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Ungeachtet seiner Rechtfertigungen schwillt die Kritik an Kardinal Meisner noch an. Der Zentralrat der Juden in Deutschland nannte ihn einen "notorischen geistigen Brandstifter".
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Der Bundespräsident und der Bundeskanzler werden bei den Trauerfeierlichkeiten für Papst Johannes Paul II. in Rom erwartet. Auch die CDU-Vorsitzende Angela Merkel soll erwägen, an der Beisetzung teilzunehmen.
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Robert Zollitsch, der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, ist unauffällig und effizient. Die katholischen Kirchenoberen wollten offenbar keinen Sprecher mit zu starken Gesten.
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Matthias Drobinskimehr...
"Wir feiern die Geburt des göttlichen Kindes, und unser Volk hat immer weniger Kinder", sagte der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner in seiner Predigt. Auch der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, rief die Deutschen auf, zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft zu werden. Der Berliner Bischof Wolfgang Huber verlangte stattdessen eine bessere Integration von Ausländern.
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Vom "Tätervolk" über den "Wohlstandsmüll" bis zum "sozialverträglichen Frühableben" - die hässlichsten Worte der vergangenen zehn Jahre in Bildern.
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Mit seiner Warnung, Kunst und Kultur ohne Gottesverehrung drohe zu entarten, hat sich Kardinal Joachim Meisner harsche Kritik eingehandelt. Der nordrhein-westfälische Kultur-Staatssekretär Grosse-Brockhoff kritisierte die Bewertung Meisners scharf - das Wort "entartete Kunst" stehe für eines der schlimmsten Kapitel der deutschen Geschichte.
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