In Frankfurt beginnt der Strafprozess gegen Jürgen Emig, einen früheren ARD-Sportchef: Dabei geht es nicht nur um Bestechlichkeit. Es geht ums System.
Von Hans Leyendeckermehr...
Wie verfilmt man einen Roman von Michel Houellebecq? Oskar Roehler hat es mit "Elementarteilchen" versucht - und einen Treffer gelandet. Ganz großes Kino.
Von Fritz Göttlermehr...
Astrophysiker präsentieren das bislang genaueste Bild des frühen Universums - eine Art Nachglimmen des Urknalls. Und alles ist fast so, wie man es sich vorgestellt hat. Allerdings bleiben 95 Prozent des Weltalls weiterhin ein Mysterium.
Von Alexander Stirnmehr...
Joseph Ratzinger hat als Papst Benedikt XVI. wissenschaftliche Erkenntnisse in das römisch-katholische Weltbild integriert. Doch ging es ihm niemals darum, dieses Weltbild zu verändern. Stattdessen hat er versucht, Adam und Eva, die Erbsünde und die christliche Vorstellung vom Bösen in die moderne Welt hinüberzuretten.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Wie ein unsichtbares Gelee, das sich im gesamten Universum ausbreitet: So darf man sich das Higgs-Feld vorstellen. Bisher war seine Existenz unbewiesen. Jetzt finden Cern-Physiker das Elementarteilchen, das sein Vorhandensein bestätigt - und damit aller Materie Masse verleiht.
Von Patrick Illingermehr...
Im Kino war sie in Filmen wie "Elementarteilchen" oder "Das Leben ist eine Baustelle" zu sehen, im Fernsehen in "Stubbe" oder "Polizeiruf". Ihre Karriere begann in der DDR. Wie ihre Künstleragentur nun mitteilte, starb Ingeborg Westphal am vergangenen Samstag.
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Die gesamte Materie ist offenbar aus nur wenigen Elementarbausteinen zusammengesetzt, die sich auf drei Generationen verteilen. Warum Forscher bislang gerade drei Generationen finden, ist ein Rätsel. Aber mit 99,99999-prozentiger Wahrscheinlichkeit ist mit diesen Teilchengenerationen der Baukasten des Universums vollständig.
Von Dirk Eidemüllermehr...
Meinung
Recht, Rache oder ein Schmierentheater? Die Plagiatsaffäre um Annette Schavan erzürnt die Bildungsministerin und entzweit die Wissenschaft. Der Vorwurf eines Politikerbonus ist dabei nicht gerechtfertigt: Die Arbeit wurde gründlich geprüft, die Mängel sind offensichtlich. Ein Titelentzug ist dennoch nicht nötig.
Ein Kommentar von Roland Preußmehr...
Oskar Roehler, Regie-Alien des deutschen Kinos, verarbeitet seine Kindheit und Jugend in einem dreistündigen Erinnerungsmonster - und sich endlich getraut, offener mit seiner Vergangenheit umzugehen. Ein Treffen in einem Weinkeller.
Von David Steinitzmehr...
Seit Jahrzehnten rätseln Astrophysiker über die Herkunft der energiereichen kosmischen Strahlung. Nun scheinen sie die Lösung gefunden zu haben.
Von Christopher Schradermehr...
Vor zwei Monaten spekulierten US-Physiker, es könnte eine bislang unbekannte Naturkraft oder zumindest ein unbekanntes Elementarteilchen geben. Doch die Forscher im Nachbarlabor können das nicht bestätigen.
Von Christopher Schradermehr...
Auch in einem zweiten Versuch sind Elementarteilchen offenbar schneller geflogen als das Licht. Ist Einsteins Relativitätstheorie demnach falsch? Die meisten Physiker sind davon noch nicht überzeugt.
Von Patrick Illingermehr...
Vor 100 Jahren entdeckte der österreichische Physiker Victor Franz Hess bei Ballonfahrten die Höhenstrahlung. Damals konnte die Wissenschaft wenig damit anfangen, heute bietet sie ein Fenster in die Tiefen des Kosmos.
Von Dirk Eidemüllermehr...
Ein Gerücht, ein prominenter Partygast oder ein Zoowärter? Viele Bilder wurden schon bemüht, um das Higgs-Teilchen zu erklären. Verstanden haben wir es immer noch nicht - und den Physiker Harald Lesch um einen letzten Erklärungsversuch gebeten. Ein Gespräch über Honig, Schaumkronen und Elefanten in der Küche.
Interview: Lena Jakatmehr...
Für Physiker ist die Entdeckung des Higgs-Bosons ein sensationeller Durchbruch. Viele Laien fragen sich allerdings, was es denn mit dem Partikel eigentlich auf sich hat. Experten fällt es nicht leicht, das zu erklären. Der Generaldirektor des Cern, Rolf-Dieter Heuer, empfiehlt zum Beispiel, sich das Teilchen als eine Traube von Journalisten vorzustellen.
Von Christopher Schradermehr...
Ist das sogenannte Gottesteilchen gefunden, nach dem die Wissenschaft seit 30 Jahren suchen? Die Physiker, die heute im Cern bei Genf ihre spektakulären Messungen vorgestellt haben, halten es für wahrscheinlich. Endgültig festlegen wollen sie sich nicht. Sicher ist aber eins: Ihre Entdeckung wird die Wissenschaft einen großen Schritt voranbringen.
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Das Forschungszentrum Cern hat die monatelange Diskussion um die rasenden Neutrinos endgültig beendet. Neue Messdaten zeigen: Die Teilchen bewegen sich nicht schneller als das Licht. Einsteins Annahme bleibt demnach bestehen.
Von Christopher Schradermehr...
Die Entdeckung eines bislang unbekannten Partikels am Cern bei Genf löst unter Wissenschaftlern in aller Welt Begeisterung aus. Mancher spricht schon von der Entdeckung des Jahrhunderts. Andere sind überzeugt: "Das ist erst der Anfang."
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Die physikalische Revolution bleibt aus: Experimente am Cern hatten den Eindruck erweckt, Neutrinos könnten sich schneller bewegen als das Licht. Doch neue Versuche deuten darauf hin, dass es sich bei den Beobachtungen im September um Messfehler handelte. Damit gilt Einsteins Relativitätstheorie auch weiterhin.
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