Schon bald könnte Enrico Letta Italiens neuer Regierungschef werden. An diesem Samstag, so heißt es, soll der Kompromisskandidat von Sozialdemokraten und Berlusconis PDL Staatspräsident Napolitano ein Kabinett vorschlagen. Der erhofft sich von Letta, dass er das Land von seinem Selbstvernichtungskurs abbringt. Ein Hintertürchen lassen sich beide Parteien jedoch offen.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Dabei, aber nicht drin: Nach zweimonatigem Ringen steht die neue italienische Regierungskoalition. Drei Parteien stellen das künftige Kabinett, darunter Berlusconis rechte PdL-Partei. Für den ehemaligen Ministerpräsidenten gibt es aber keinen Posten.
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Vor dem Amtssitz des designierten italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta fallen mehrere Schüsse - zwei Polizisten werden verletzt. Das eigentliche Ziel des Täters waren Politiker.
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Nach seinem angekündigten Rückzug spricht sich Italiens Noch-Premier Berlusconi für Neuwahlen im Februar aus. Als Kandidaten des Mitte-rechts-Bündnisses schlägt er seinen Intimus Angelino Alfano vor, der ihm als Justizminister mehr als einmal Gesetze auf den Leib geschneidert hat. Eine Übergangsregierung lehnt der 75-Jährige ab - und macht sich schon Gedanken über seine persönliche Zukunft.
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Steht Italien vor einer Regierungskrise? Silvio Berlusconis Mitte-rechts-Fraktion hat sich bei einer Abstimmung enthalten und damit die Unterstützung für Mario Monti verweigert - ein starkes Signal gegen den Premier. Schon wird über dessen Rücktritt und Neuwahlen spekuliert. Berlusconi stünde wieder bereit.
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Silvio Berlusconi war zuletzt in einige Finanz- und Sexskandale verwickelt. Nun will er Wirtschaftsminister werden, der in einer Koalition mit der Regionalpartei Lega Nord im Hintergrund die Fäden zieht. Doch in den Umfragen liegt ein ganz anderer vorne.
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Müde und deprimiert wirkte Silvio Berlusconi vor einem halben Jahr. Jetzt ist Italiens Ex-Premier wieder da und wundersam aufgeblüht. Berlusconi zeigt sich als Fighter und Märchenerzähler. Bei den Wählern kommt das gut an.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Silvio Berlusconi verzichtet auf eine Spitzenkandidatur bei der Parlamentswahl 2013 und tritt endgültig in die zweite Reihe ab. Die Begründung ist überraschend - ebenso wie die blumigen Umschreibungen seiner Zukunftspläne.
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Der Cavaliere ziert sich: Berlusconis Parteikollegen haben ihn schon zum Präsidentschaftskandidaten erklärt, da sorgt Italiens Ex-Ministerpräsident für Verwunderung. Er selbst habe "niemals" gesagt, er wolle kandidieren.
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Er nannte Italien ein "Scheißland" - jetzt will Silvio Berlusconi einem Zeitungsbericht zufolge erneut für den Posten des Regierungschefs kandidieren. Nicht alle in seiner Partei PDL wollen den Ex-Premier zurück - doch ohne den Gründer droht dem Bündnis der Absturz.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Ernsthafter Vorschlag oder Show? Unerwartet betritt Italiens Ex-Premier Berlusconi wieder die politische Bühne. Ganz in der Pose des Staatsmannes dient er sich als Retter seiner Partei an - und als künftiger Staatspräsident. Jetzt spekuliert Italien darüber, was das wieder zu bedeuten hat.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Lange blieb er in Deckung, jetzt gibt Italiens Ministerpräsident Berlusconi überraschend Grundsatzerklärungen zur Schuldenkrise des Landes im Parlament ab. Sein geplanter Auftritt an diesem Mittwoch ist jedoch selbst im eigenen Lager umstritten: Viele fürchten, dass Berlusconis Reden einen negativen Effekt auf Italiens internationales Ansehen haben könnten.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Nach Griechenland und Portugal haben die Finanzmärkte Italien ins Visier genommen. Für Oppositionspolitiker Leoluca Orlando ist das Land selbst schuld an der Misere. Weil Berlusconi den Interessenkonflikt zur Nationalkultur gemacht habe, suchten viele junge Italiener ihr Glück im Ausland. Der Premier sei verantwortlich, dass Italien "nur noch formell" Teil Europas sei.
Interview: Matthias Kolbmehr...
Ist der Cavaliere amtsmüde? Die Bunga-Bunga-Affäre, laufende Gerichtsverfahren und zuletzt Volksabstimmungen gegen seine Politik - an Skandalen mangelte es Silvio Berlusconi nicht. Nun kündigte Italiens Regierungschef an, 2013 nicht wieder kandidieren zu wollen. Auch für ein anderes Amt komme er nicht in Frage.
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Ist Silvio Berlusconi nach den vielen Skandalen amtsmüde? Offenbar will er 2013 nicht mehr antreten. Dabei verschafft ihm das Parlament gerade Schutz vor der Justiz.
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Im Eiltempo bringt Regierungschef Monti Italiens Haushalt auf Vordermann. Bei den Bürgern ist er sehr beliebt, doch bei den Politikern wächst die Angst vor dem "Monti-Effekt": Die Parteien und ihr Gezanke verlieren an Bedeutung. Vor allem für die großen Parteien sind das schlechte Nachrichten.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Die Finanzmärkte können sich trotz des Rückzugsplans des italienischen Premiers nicht beruhigen: Die Zinsen für italienische Staatsanleihen sind auf Rekordniveau, Italien taumelt immer tiefer in die Krise. Nun drückt Rom bei den von der EU geforderten Reformen aufs Tempo - schon am Wochenende soll das Sparpaket verabschiedet werden. Danach wollte Berlusconi seinen Rücktritt einreichen.
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Unter Berlusconi war Italien weit vorne: bei der Staatsverschuldung, der Korruption, der Jugendarbeitslosigkeit und der überbordenden Bürokratie. Wenn der Premier zurücktritt, hinterlässt er seinem Nachfolger gewaltige Probleme. Mittel gegen den kranken Mann Europas.
Von Wolfgang Jaschensky und Michael Königmehr...
Italiens Premier Berlusconi will gehen - aber nicht sofort: Er werde zurücktreten, sobald das von der EU geforderte Stabilitätsgesetz verabschiedet sei. Die Anleger reagieren erleichtert: Die Börsen in Frankfurt und Tokio verbuchen Gewinne, der Dow Jones schließt im Plus. In Italien ist die Debatte über die Nachfolge des Cavaliere voll entbrannt.
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Der angeschlagene italienische Premier Silvio Berlusconi ist zum Rückzug bereit. Zunächst wolle er noch, dass das Reformgesetz mit Zusagen an die EU verabschiedet werde - dann will er abtreten.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Ein Routinevotum wird zum Debakel: Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi gewinnt zwar die Abstimmung über seinen Rechenschaftsbericht, aber nur, weil sich die Opposition enthält. Im Parlament verfügt der Premier damit nicht mehr über die absolute Mehrheit. Das Votum galt als entscheidend für die Zukunft Berlusconis.
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Meinung
17 Jahre Egoismus, Populismus und Oberflächlichkeit in der italienischen Politik sind mehr als genug. Silvio Berlusconis Rücktrittsankündigung war überfällig. Der Premier hat Italien heruntergewirtschaftet. Eine Wende hin zu höchster Ernsthaftigkeit wäre jetzt angezeigt. Doch möglicherweise ist es schon zu spät.
Ein Kommentar von Thomas Kirchnermehr...
Es wird eng für Silvio Berlusconi: Vor einer wichtigen Abstimmung am Nachmittag im Parlament verliert der italienische Premier immer mehr an Rückhalt. Selbst sein wichtigster Koalitionspartner stellt sich gegen ihn: Lega-Nord-Chef Umberto Bossi hat Berlusconi um dessen Abgang gebeten. Die Finanzmärkte spekulieren bereits auf einen Rücktritt - die Kurse steigen.
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Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi versichert auf seiner Facebook-Seite, dass er trotz der Regierungskrise nicht vorhabe, zurückzutreten. Die italienische Facebook-Gemeinde ist davon wenig begeistert - und überschüttet den Premier mit Protest-Kommentaren.
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Silvio Berlusconi soll sich die Zustimmung des Koalitionspartners Lega Nord zu weiteren Sparmaßnahmen teuer erkauft haben: mit dem Versprechen, Neuwahlen einzuleiten. Die Lega dementiert eine solche Übereinkunft. Allerdings ist es keine Neuigkeit, dass der Partei vorgezogene Wahlen sehr gelegen kämen. Denn Lega-Chef Bossi fürchtet, dass er selbst vom Niedergang Berlusconis erfasst wird.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
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