Ungewohnt deutlich hat Außenminister Westerwelle für einen EU-Beitritt der Türkei plädiert. Die Reformen der vergangenen Jahre seien eine gute Grundlage für Gespräche. Er warnte davor, das Thema für den Bundestagswahlkampf auszuschlachten.
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Die Drahtzieher der Anschläge in der türkischen Grenzstadt Reyhanli sollen identifiziert sein - die Regierung in Ankara betrachtet eine Verbindung zum Assad-Regime als erwiesen. Zwei Autobomben haben mehr als 40 Menschen getötet und 140 verletzt. Damit greift der syrische Bürgerkrieg auf türkisches Staatsgebiet über.
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Zwei Bomben explodierten in der türkischen Stadt Reyhanli, 46 Menschen starben. Nun hat die türkische Polizei neun Verdächtige in Gewahrsam genommen. Die Beschuldigten sollen die Tat bereits teilweise gestanden haben. Ankara vermutet Syrien hinter den Anschlägen und droht indirekt mit Vergeltung.
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Der türkische Außenminister Davutoglu deutet eigene militärische Schritte an, der deutsche Außenminister Westerwelle schaut ernst - und versucht, die Forderungen nach einer Intervention in Syrien abzuwehren. Beim Treffen in Berlin sollten gute Nachrichten produziert werden. Doch in der Syrien-Frage liegen Deutsche und Türken über Kreuz.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Ziel soll eine politische Lösung bleiben: Die syrische Opposition distanziert sich bei einem Treffen der wichtigsten Länder der Syrien-Freundesgruppe von Extremisten. Im Gegenzug hofft sie im Bürgerkrieg auf mehr Hilfe durch die internationale Gemeinschaft. Die USA wollen ihre Finanzhilfen verdoppeln.
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Vertreter türkischer Medien wie auch Beobachter aus der Politik sollten beim NSU-Prozess in München anwesend sein, fordert der türkische Außenminister Davutoglu. Amtskollege Westerwelle zeigt Verständnis - verweist jedoch auf die Unabhängigkeit der Justiz.
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"Spaltend", "lügnerisch", "verwerflich": Die Reaktionen auf den Zionismus-Kommentar des türkischen Regierungschefs Erdogan sind verheerend. Auch US-Außenminister Kerry reagiert bei seinem Besuch in Ankara empört.
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Eine Entschuldigung von Israels Premier Netanjahu sollte eigentlich den Weg ebnen für eine Annäherung zwischen seinem Land und der Türkei. Doch jetzt gibt es Differenzen wegen der Entschädigungen für türkische Aktivisten, die vor der Küste des Gazastreifens bei der Erstürmung einer Hilfsflotte getötet wurden.
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Die internationale Gemeinschaft reagiert verärgert auf die jüngste Fernsehansprache des syrischen Präsidenten: Die US-Regierung sagt, Assad habe alle Legitimität verloren, Ägyptens Präsident Mursi bringt einen Kriegsverbrecherprozess ins Spiel. Teheran dagegen stärkt Assad den Rücken.
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UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon will sich in der Türkei über die Lage syrischer Flüchtlinge informieren und reist dazu in ein Lager an der Grenze.
mehr...Politicker
Ganz so alltäglich, wie es Ankara darstellt, scheint der Flug der Phantom nicht gewesen zu sein. Laut dem türkischen Geheimdienst habe Syrien gewusst, dass es sich bei dem abgeschossenen Kampfjet um ein türkisches Flugzeug handele.
Von Christiane Schlötzermehr...
Die hektische Krisendiplomatie arabischer und westlicher Außenminister hat keinen Erfolg: In Kairo können sich Vertreter von Hamas und Israelis nicht auf eine Waffenruhe einigen. Dabei sah es zuerst danach aus, dass es noch am Dienstagabend zur Feuerpause kommen würde.
Von Tomas Avenarius, Kairo, und Christian Wernickemehr...
Die türkische Regierung ist mit ihren Partnern in der Nato grundsätzlich einig über die Stationierung von "Patriot"-Flugabwehrraketen im Grenzgebiet zu Syrien. Die Verhandlungen über die "Patriots" seien "in die letzte Phase getreten". Doch in Deutschland gibt es noch Vorbehalte.
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Der Abschuss eines türkischen Kampfflugzeuges durch Syrien beschäftigt nun auch den Nato-Rat. Das Gremium der Botschafter aller 28 Nato-Staaten tritt zusammen, wenn sich ein Mitgliedsstaat in seiner territorialen Integrität, politischen Unabhängigkeit oder Sicherheit bedroht sieht. Inzwischen soll das Wrack des Jets geortet worden sein.
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Die israelische Armee hat in der Nacht ihre Luftangriffe verschärft. Ein Geschoss soll das Innenministerium der Hamas-Regierung in Gaza-Stadt getroffen haben. An der Grenze lässt Israels Premier Netanjahu Panzer auffahren, gleichzeitig kündigt er für Freitag eine kurze Feuerpause an.
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Seit Präsident Assad den Volksaufstand in Syrien brutal niederschlagen lässt, unterstützt die Türkei dessen Gegner. Doch Ankara scheut eine Auseinandersetzung mit Damaskus ohne Nato-Unterstützung - und Syrien den Bündnisfall.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
Syrien und die Türkei haben ihren jeweiligen Luftraum für Flugzeuge des Nachbarlands gesperrt. Der Konflikt begann, als die Türkei ein syrisches Passagierflugzeug abfing, das nach türkischen Angaben Munition und militärische Ausrüstung enthielt. Deutschland will eine weitere Eskalation verhindern.
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Exklusiv
Geld geben alleine reicht nicht: Grünen-Chefin Claudia Roth fordert im SZ-Interview, Europa müsse Flüchtlinge aus dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Syrien aufnehmen. Man dürfe die "Festung Europa" nicht dichtmachen.
Von Nico Fried, Berlinmehr...
Das kleine Dorf an der syrischen Grenze war schon einmal Ziel einer Attacke aus dem Nachbarland - nun sind im türkischen Akcakale erneut Granaten eingeschlagen. Die Geschosse töteten fünf Menschen.
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Wenige Stunden nach dem Granatenangriff auf ein türkisches Grenzdorf hat die Türkei Ziele in Syrien angegriffen. Es sei die Reaktion auf die Attacke, bei der fünf Zivilisten starben, erklärte Ministerpräsident Erdogan. Der Nato-Rat verurteilte den syrischen Angriff.
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Saudi-Arabien und Katar dringen darauf, die syrischen Rebellen mit schweren Waffen auszustatten. Offenbar mangelt es aber an der Unterstützung der US-Regierung. Der türkische Außenminister bringt einen Nachfolger für Syriens Machthaber Assad ins Gespräch.
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Die Antwort folgte promt: Nachdem die Türkei ein syrisches Passagierflugzeug zur Landung gezwungen hatte, ist seit Mitternacht der syrische Luftraum für türkische Flugzeuge gesperrt. Außenminister Westerwelle mahnt zur Zurückhaltung, betont aber auch die Solidarität der Bundesregierung mit der Türkei.
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Ein gestern Abend gestopptes syrisches Passagierflugzeug ist in den frühen Morgenstunden nach Damaskus weitergeflogen - allerdings ohne verdächtige Fracht. Die türkischen Behörden sollen an Bord sichergestellte Waffen beschlagnahmt haben.
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