Rezept: Haferbrei mit Tahini Eine Schüssel Wohlbefinden zum Frühstück

Dieser warme Haferbrei mit Tahini ist bekömmlich und sorgt schon morgens für ein angenehmes Körpergefühl.

(Foto: Maria Holzmüller)

Warmer Haferbrei am Morgen stärkt für den Tag. Wer sich richtig verwöhnen will, bereitet ihn mit Rosinen, Milch, Vanille und Tahini zu. Das geht auch auf Vorrat.

Von Maria Holzmüller

Wir wissen nicht, was der Tag bringen wird, aber wir können dafür sorgen, dass er gut anfängt. Gerade an kalten Wintertagen verwöhne ich mich deshalb gerne mit einem warmen Frühstück. Einem, das mich schon kurz nach dem Aufstehen von innen wärmt, nicht schwer im Magen liegt, satt macht und schmeckt.

Dieser warme Haferbrei ist bekömmlich, sorgt schon morgens für ein angenehmes Körpergefühl und regt, anders als die kalten Frühstücksvarianten, den Stoffwechsel an. Nicht umsonst empfiehlt auch die indische Lehre des Ayurveda einen warmen Getreidebrei am Morgen um "das Feuer" der Verdauung anzufachen.

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Anstatt aus Haferflocken koche ich das Porridge aus Haferschrot, grob zerkleinerten Haferkörnern (auch als "Steel cut oats" populär), das gibt dem Brei mehr Biss. Und der nussige Geschmack des Hafers kommt besser zur Geltung, auch weil ich den Hafer vor dem Garen etwas anröste. Gekocht wird das Getreide zusammen mit Rosinen in einer Mischung aus Wasser und Milch, gewürzt mit Salz, Rohrzucker, Zimt, Vanille und Ingwer.

Kurz vor dem Servieren gebe ich etwas Tahini, orientalisches Sesammus über das Porridge, das gibt dem süßen Brei einen herben Akzent. Außerdem ist es eine hervorragende Quelle für Mineralstoffe, Kalzium und Proteine. Gehackte Mandeln verleihen dem Porridge den Knuspereffekt und Granatapfelkerne ergänzen das Ganze um eine fruchtige Note.

Kleiner Nachteil: das Frühstück ist nicht ganz so schnell fertig. 20 bis 30 Minuten muss der Brei schon kochen, bis der Hafer schön weich und die Textur etwas breiiger wird. Deshalb koche ich immer gleich einen großen Topf auf Vorrat. Einmal fertig lässt er sich bequem im Kühlschrank aufbewahren und nach Lust und Laune auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen. So habe ich meinen warmen Brei - und das schnell und bequem. Eigenschaften, die neben einem leckeren Frühstück auch zu einem gelungenen Morgen beitragen.

Zutaten (für etwa 4 Portionen):

  • 200 g Haferschrot
  • 500 ml Wasser
  • 300 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Roh-Rohrzucker
  • 1 kleines Stück Ingwer (1 cm), gerieben
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1TL Zimt
  • 2 Handvoll Rosinen (optional)
  • 1 Granatapfel
  • Mandeln, grob gehackt
  • 4-8 EL Tahini

Zubereitung:

Den Haferschrot in einem Topf erhitzen und unter Rühren leicht anrösten, er sollte aber nicht dunkel werden. In der Zwischenzeit das Wasser im Wasserkocher erhitzen und zum Haferschrot geben, sobald der anfängt, nussig zu duften. Die Milch, die Rosinen, das Salz, den Zucker, den Ingwer, das Vanillemark und den Zimt zugeben, und unter gelegentlichem Rühren 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Granatapfelkerne auslösen.

Nach 20 Minuten probieren, ob der Hafer schon weich ist. Das Porridge sollte am Ende eine breiige Konsistenz haben. Die Kochzeit kann je nach Grobheit des Schrots etwas variieren. Einfach immer wieder probieren. Wenn der Brei fertig ist, in Schüsseln füllen, je ein bis zwei EL Tahini darüber träufeln, mit gehackten Mandeln und Granatapfelkernen bestreuen und servieren.

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